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Gehendges krönt giftiges Derby – Fotos

Der SV Großenlüder hat erstmals in dieser Gruppenliga-Saison verloren. Bei der 3:4 (2:0)-Niederlage bei der Spvgg. Hosenfeld reichte den Teutonen zweimal eine Zwei-Tore-Führung nicht zum Sieg, während Hosenfeld die ersten drei Punkte für die Play-Offs einstreicht.

Es schien nach einem Treffer, der die Beschreibung "psychologisch wichtig" verdient gehabt hätte. Kurz nach dem Branimir Velic, der sein erstes Saisonspiel für Hosenfeld absolvierte, zum 1:2-Anschlusstreffer einschob (55.), köpfte Sebastian Ebert ein und stellte den Zwei-Tore-Abstand wieder her. "Ich dachte auch, dass der Treffer das Spiel für uns entschieden hat", sagte Großenlüders Trainer Francisco Martinez. Seine Mannschaft ließ in einem ausgeglichenen Spiel wenig zu. Eberts 3:1 sollte das Spiel aber nicht entscheiden, sondern erst richtig anfeuern.

Die Moral bei den Hausherren war trotz des direkten Gegentreffers jedoch ungebrochen. Erst drückte der eingewechselte Mario Müller einen Freistoß von Julian Erb über die Linie (60.), dann traf Eyanawa Landry Pitakani per umstrittenen Foulelfmeter zum Ausgleich (69.). "Wir haben eine starke Moral bewiesen und uns für den Aufwand belohnt. Mich freut es für die Jungs, die unter der Woche sehr gut gearbeitet haben", betonte Hosenfels Trainer Torsten Weber.

Das Spiel sollte jedoch noch zwei Matchwinner auf Seiten der Hosenfelder hervorbringen. Zum einen Leon Gehendges, der kurz zuvor eingewechselt wurde und einen Fehler von Ebert zum 4:3-Siegtreffer nutzte (83.). Zum anderen Schlussmann Christoph Grösch, der in der dritten Minute der Nachspielzeit eine starke Parade gegen Sascha Hasenauer zeigte. Als ein "Spiegelbild unserer Saison" sollte Weber die inklusive Nachspielzeit über 100 Minuten gegen Großenlüder beschreiben.

Es war ein giftiges Derby, Hosenfeld setzte durch die frühe gelbe Karte von Radomir Vlk (7.) ein Zeichen, in welche Richtung sich dieses Spiel entwickeln würde. Das 0:4 vor zwei Wochen hatte Spuren hinterlassen, durch viele kleinere Fouls versuchten die Gastgeber, den Spielfluss des Tabellenführers zu stören. Allerdings wusste Großenlüder durch Effizienz zu gefallen. Die Treffer durch Niklas Wese (29.) und das Tor per Strafstoß von Fabian Lehmann (42.) waren die einzigen Torschüsse der Gäste in der ersten Halbzeit.

Die Statistik

Spvgg. Hosenfeld: Grösch; Hudeg, Mouangue, Gajic, Erb - Vlk (80. Gesang), Stachelski (53. Müller) - Schneider (78. Gehendges), Schwab, Pitakani - Velic.
SV Großenlüder: Mohr; Martinez, Ebert, Ripka, Schlitzer - Auth, Hendler (8. Strehl, 72. Zimmermann) - Reith, Hasenauer, Wese - Lehmann.
Schiedsrichter: Alexander Pächthold (TSV Treis/Lumda).
Zuschauer: 400.
Tore: 0:1 Niklas Wese (29.), 0:2 Fabian Lehmann (42., Foulelfmeter), 1:2 Branimir Velic (55.), 1:3 Sebastian Ebert (56.), 2:3 Mario Müller (60.), 3:3 Eyanawa Landry Pitakani (69., Foulelfmeter), 4:3 Leon Gehendges (83.).

Rubriklistenbild: © Fotos: Jonas Wenzel

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