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Andrijasevic: „Auf diese Art und Weise nicht möglich“

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Von: Tino Weingarten

Spvgg Hosenfeld (Schwarz) - FT Fulda (Rot) - Marcel Röhm (l.) und Niklas Hack
Ins Stolpern brachten Marcel Röhm (links) und FT Fulda die Spvgg. Hosenfeld um Niklas Hack nur in dieser Szene. © Memento36

Die Spvgg. Hosenfeld hat das wichtige Kellerduell gegen FT Fulda mit 2:0 (0:0) gewonnen. FT dagegen versinkt mit der Niederlage beim Tabellenvorletzten immer mehr im Abstiegssumpf.

Nachdem der ersten Freude über die drei Punkte freien Lauf gelassen wurde, schickte Torsten Weber, Trainer der Spvgg. Hosenfeld, seine Mannschaft geschlossen Richtung Zuschauer, um für die Unterstützung zu danken. „Wir haben keine einfache Zeit. Aber die Zuschauer haben uns auch in der Hinrunde wahnsinnig unterstützt. Die gönnen das einem der Mannschaft. Daher ist es auch total normal und fair, wenn man dem Respekt zollt. Mir ist es wichtig, dass sich die Jungs bei ihnen bedanken“, sagte Weber.

Gruppenliga: FT Fulda versinkt weiter im Abstiegssumpf

Anders dagegen die Gemütslage bei Gegner FT Fulda. Mit einem Punkt aus drei Spielen legte der Traditionsverein einen regelrechten Fehlstart in die Restrunde hin. „Die Niederlage heute holt uns in die Realität. Auf die Art und Weise wird es nicht möglich sein, denn die Quote mit einem Punkt aus drei Spielen kann sich jeder hochrechnen“, betonte FT-Coach Romeo Andrijasevic.

Es entwickelte sich ein Spiel auch schwachem Niveau, in der viele Aktionen frühzeitig mit einem Foul unterbunden wurden. Die gefährlichste Aktion im ersten Durchgang hatten die Gäste aus Fulda, als eine scharfe Hereingabe von Roman Prokopenko auf dem Kopf von Alexander Scholz landete, der aber nur die Latte traf (34.). Ansonsten bot sich den rund 200 Zuschauern ein Spiel, das geprägt von Kampf war und nur wenig bis gar keinen Raum für schöne Spielzüge ließ.

Spvgg. Hosenfeld geht dank fatalem Fehler in Führung

Dieses Bild besserte sich im zweiten Durchgang nicht, sodass ein kapitaler Fehler von FT-Schlussmann Emir Sijaric für die Hosenfelder Führung sorgte. Einen abgelaufenen Ball traf Sijaric nicht gut und spielte Jannik Blum genau in die Füße, der nicht lang zögerte und aus 40 Metern ins verwaiste Tor traf (62.). Für die Entscheidung sorgte der eingewechselte Leon Gehendges in der vierten Minute der Nachspielzeit per Konter, als die Gäste zwar alles nach vorne warfen, aber nie wirklich gefährlich wurden.

„Heute war es uns wichtig, auch für den Kopf, einen unmittelbaren Konkurrenten in einem Heimspiel zu schlagen. Das nehmen wir moralisch mit in die nächsten Wochen“, blickt Weber auf die von Innenverteidiger Niklas Hack ausgerufenen Endspiele bis Ostern voraus. „Durch das Traumtor geht Hosenfeld in Führung, ohne vorher einmal aufs Tor geschossen zu haben. In der Abstiegssituation spielt der Kopf dann eine große Rolle“, sagte Andrijasevic.

Spvgg. Hosenfeld: Richter; Hudeg (65. Schad), Müller, Hack, Gajic, Gesang - Firle, Blum - Erb (90. Gehendges), Bereke (34. Fanbou) - Pitakani (76. Weinbörner).
FT Fulda: Sijaric; Kollmann, Auth, Santiago Marmol, Martens - Arendt, Sancho Gonzalez, Scholz, Lopez Sanchez - Prokopenko (72. Garaev), Röhm.
Schiedsrichter: Sabine Stadler (SV Gläserzell).
Zuschauer: 200.
Tore: 1:0 Jannik Blum (62.), 2:0 Leon Gehendges (90.+4).

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