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Spielfeld des FV Horas wird deutlich kleiner

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Von: Ralph Kraus

Die einsturzgefährdete Mauer auf zwei Seiten des Platzes ist das Problem des Gruppenligisten FV Horas
Die einsturzgefährdete Mauer auf zwei Seiten des Platzes ist das Problem des Gruppenligisten FV Horas © Ralph Kraus

Seit dem 18. Oktober 2020 hat der FV Horas kein Heimspiel mehr bestreiten können – aufgrund der Beschädigungen an der Mauer. Nun ist aber ein Licht am Ende des Tunnels, der Gruppenligist darf auf seinen Platz zurückkehren.

Durch Wasser und Frost war die Mauer rund um den Horaser Sportplatz schwer beschädigt worden. Die Stadt sperrte das Gelände aus Sicherheitsbedenken. Seitdem spielten die Horaser am ehemaligen BGS-Gelände in Lehnerz oder auf dem Kunstrasen in der Johannsiau. Das alles hat Spuren hinterlassen, denn an ein „normales“ Vereinsleben war nicht mehr zu denken.

Gruppenligist FV Horas darf wieder zu Hause spielen

Nun ist (zumindest vorerst) damit Schluss. Der FV Horas darf unter bestimmten Bedingungen auf sein Sportgelände zurückkehren. So wird das Spielfeld deutlich kleiner werden. Seitlich und hinter dem einen Tor muss ein Abstand von vier Metern zur einsturzgefährdeten Mauer eingehalten werden. „Dadurch haben wir künftig Maße von 92 mal 63 Metern. Auf der oberen Seite werden wir mit einem tragbaren Tor arbeiten müssen“, sagt Winfried Mehler.

Der Vorstandssprecher sagt, dass zwei Seiten für die Zuschauer komplett gesperrt bleiben: „Niemand darf auf die von der Sandsteinmauer gehaltenen Erhöhung. Zuschauer dürfen nur seitlich zur Wiener Straße und hinter dem Tor am Clubhaus stehen.“ Alle Spiele werden nicht in Horas stattfinden können. „Von der ersten Mannschaft schon, aber wir haben ja vier Seniorenteams. Das wird nicht zu 100 Prozent funktionieren“, betont Mehler, der sogar davon ausgeht, „dass – wenn die Baumaßnahmen fortgeschritten sind – das Spielfeld wieder um je zwei Meter in der Breite und Länge vergrößert werden kann.“

Dennoch sei das alles nur eine Übergangslösung: „Auf lange Sicht hilft uns nur ein neues Sportgelände mit zwei Plätzen. Ansonsten bekommen wir die Jugend nicht unter. Da sind wir ja bekanntlich seit Jahren dran und daher ist der neue Zustand auch wahrscheinlich keine endgültige Lösung“, sagt Mehler.

Der Horaser lobt indes die Arbeiten: „Man ist da seitens der Stadt sehr bemüht. Allerdings laufen die Arbeiten im Hintergrund, man kann also mit dem Auge nichts sehen. Das ist aber eine Frage der Zeit, denn das Gutachten hat ergeben, dass hinter der Mauer Hohlräume entstanden sind. Das bedarf noch einer Lösung.“

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