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Den „grundsätzlich zufriedenen“ Stefan Huck plagen doch Sorgen

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Von: Ralph Kraus

Marco Vey gibt bei der SG Elters/Eckweisbach/Schwarzbach in der Fußball-Gruppenliga die Richtung an
Marco Vey gibt beim Gruppenligisten SG Elters/Eckweisbach/Schwarzbach die Richtung an. © Torgranate

Für die Dreier-SG aus Elters, Eckweisbach und Schwarzbach sieht es in der Abstiegsrunde der Gruppenliga Fulda gut aus. Zwar hat man zwei Spiele mehr absolviert als die meisten Konkurrenten, doch das Polster von fünf Punkten auf den ersten Abstiegsplatz ist durchaus beruhigend.

„Grundsätzlich kann ich als Trainer aktuell zufrieden sein wenn ich sehe, wie wir viele Sachen wirklich gut umsetzen“, sagt Trainer Stefan Huck, dem aber die personell eng gestrickte Lage noch Sorgen machen könnte. Beispiel Julian Langgut: Als einer der Leistungsträger nur schwer zu ersetzen, kämpft sich Langgut nach seiner Corona-Erkrankung noch durch die Spiele. In Ulmbach, beim 4:3-Sieg letzten Sonntag, nahm ihn Huck zur Pause runter. „Man merkt ihm einfach an, dass noch die Luft fehlt. Er kämpft sich durch, aber da sind wir doch lieber ein bisschen vorsichtig“, so der Trainer, dessen Kader Sperren besonders hart treffen.

Am Samstag (17 Uhr, in Eckweisbach) im Heimspiel gegen Schlusslicht Gundhelm/Hutten müssen Huck und seine Mannen auf Robin Hahner verzichten. Der sah im letzten Spiel Gelb-Rot. „Für mich völlig überzogen“, hadert Huck. „Robin macht ein kleines Foul, für das Gelb viel zu hart war und weil er dann den Ball ein kleines Stückchen wegspitzelt, obwohl der Pfiff quasi in die Aktion hinein erfolgte, fliegt er vom Feld. Das verstehe ich nicht und deshalb kommt da von mir als Trainer auch keinerlei Vorwurf.“

Indes könnte sich in der Abstiegsrunde schon am Wochenende die Spreu vom Weizen trennen. Sollten nämlich Elters, Horas (gegen Müs) und Hünfeld II (gegen Kressenbach/Ulmbach) durchweg ihre Heimspiele gewinnen, dann würde zwischen den ersten fünf und dem ersten Abstiegsplatz bereits eine nicht unerhebliche Lücke klaffen.

Gruppenliga-Aufstiegsrunde

Diese Punkte-Lücke könnte auch in der Aufstiegsrunde entstehen. Dann nämlich, wenn Eiterfeld/Leimbach (Samstag, 18 Uhr in Schlüchtern) und Bronnzell (Sonntag, 15.30 Uhr in Großenlüder) ihre Auswärtsspiele gewinnen sollten. Für den Fall hätte sich das Top-Duo mit mindestens sieben Punkten von der Konkurrenz abgesetzt. Wäre damit endgültig ein Titel-Zweikampf eingeläutet?

„Wenn das so kommen würde, dann würde ich dem zustimmen. Dafür müssen wir aber zunächst bei einer Mannschaft bestehen, die kämpferisch, spielerisch und in der Offensive über eine ungemeine Qualität verfügt“, warnt Bronnzells Coach Stefan Dresel, der wieder auf Kevin Hohmann zurückgreifen kann. „Dafür haben wir nun aber einen neuen Corona-Fall.“

Dresel bedauert, dass nach dem Pokalspiel gegen Eichenzell eine Pause durch die Absagen kam. „Es wäre schöner gewesen, wenn wir im Rhythmus geblieben wären und die Euphorie hätten mitnehmen können. Zumal uns der Auftakt mit den Siegen in Hosenfeld und gegen Eichenzell gelungen ist.“

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