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Sechs Neue nach Klassenerhalts-Drama

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SG Kerzell Neuzugänge 2022
Die Trainer Uwe Bleuel (links) und Elmar Hilfenhaus (rechts) mit den Neuzugängen Paul Birkenbach, Leon Lomb, Nils Höbeler, Julian Hasenauer, Johann Weß und Emil Heurich. © Bensing & Reith

Den Schwung aus der erfolgreichen Rückrunde der vorherigen Saison will die SG Helvetia Kerzell mit in die neue Spielzeit der Gruppenliga Fulda nehmen.

Dabei setzt die Helvetia auf das bewährte Trainerduo Uwe Bleuel/Elmar Hilfenhaus, das in sein drittes Jahr bei den Senioren geht. „Wir sind sehr zufrieden mit den beiden. Deshalb stand schon lange Zeit fest, dass wir mit ihnen weitermachen wollen“, sagt Vorstandssprecher Claus Heiner. Auch ein Abstieg hätte an dieser Entscheidung nichts geändert. Die Helvetia sicherte sich am letzten Spieltag der Vorsaison durch ein dramatisches 5:4 bei der SG Elters/Eckweisbach/Schwarzbach den Klassenerhalt. „Es wäre super für die Nerven aller Beteiligter, wenn wir nicht wieder bis zum letzten Spieltag zittern müssten“, sagt Heiner.

Seit gut zwei Wochen befinden sich die Kerzeller wieder im Training, zwei Vorbereitungsspiele gegen die Verbandsligisten Johannesberg (2:2) und Bronnzell (1:1) sorgten für Zufriedenheit bei den Trainern. „Das war in Ordnung“, sagt Uwe Bleuel, der aber weiß, dass man sich für gute Ergebnisse in der Vorbereitung nichts kaufen kann. „Bis zum ersten Spiel am 31. Juli in Hönebach müssen wir noch einiges tun“, sagt Bleuel.

Sechs neue Spieler hat die Helvetia im Kader. Von der SG Schlüchtern kam Nils Höbeler, aus Lütter Paul Birkenbach. Und aus der eigenen Jugend verstärken Johann Weß, Julian Hasenauer, Leon Lomb und Emil Heurich die Seniorenmannschaften. „Alle Jungs sind echte Verstärkungen, die auch menschlich super zu uns passen“, sagt Bleuel. Abgänge gibt es keine in Kerzell. Allerdings wird Sascha Heil in den Trainerstab der zweiten Mannschaft rücken und dort auch spielen, Moritz Müglich und Daniel Jahn pausieren vorerst aus beruflichen Gründen. Wermutstropfen sind die Verletzungen von Linus Weß (Kreuzbandriss) und Benedict Reith, der sich im Test gegen Johannesberg den Oberarm gebrochen hatte.

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