Jan-Henrik Wolf von FT Fulda jubelt über Tor
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Zweimal jubelte FT Fuldas Jan-Henrik Wolf (hier mit Florian Möller) im Hinspiel gegen Hosenfeld.

Mit FT in Hosenfeld

Gelingt Wolf beim künftigen Club die „tolle Geschichte“?

Für Jan-Henrik Wolf steht am Samstag (17 Uhr) ein ganz besonderes Spiel an. Mit FT Fulda reist der 29-Jährige in der Gruppenliga-Aufstiegsrunde zu seinem künftigen Club Spvgg. Hosenfeld.

Am Dienstag wurde der Wechsel publik, Kontakt zwischen Spieler und Verein besteht aber schon seit Jahren – und nicht erst seit dem 2:0 im Hinspiel vor sechs Wochen, als Wolf einen Doppelpack schnürte. „Wir hatten schon Gespräche, als ich noch Spieler der SG Barockstadt war. Bislang hat es nie gepasst – aber jetzt hat sich privat eine andere Situation ergeben“, erklärt Wolf. Unter anderem wird der Offensivmann im Sommer erstmals Vater.

Aber auch die sportlichen Ambitionen haben den früheren Lehnerzer und Schwalmstädter überzeugt: „Man hat ja in den beiden Jahren zuvor, als Hosenfeld Erster wurde, gesehen, was möglich ist. Gerade der Abgang von Christoph Grösch, der ein super Keeper ist, tut zwar weh – aber mit der Qualität, die nächste Saison im Kader steckt, sollt es das Ziel sein, oben mitzuspielen“, gibt Wolf die Richtung vor.

Jan-Henrik Wolf traf im Hinspiel doppelt - und jetzt?

Im Kalenderjahr 2022 läuft es für die Spvgg. aber alles andere als rund. Keinen Sieg gab es in fünf Spielen – nicht nur für den Sommerneuzugang kaum zu erklären. „Der Start in die Aufstiegsrunde hat vermutlich jeden überrascht. Der Zug nach oben war zwar vermutlich abgefahren, aber trotzdem ist es für die Zukunft immer wichtig, wie gut man aus der Saison kommt“, weiß Wolf, der seinen künftigen Kollegen deshalb einen klaren Formanstieg gönnt.

Allerdings erst nach dem Spiel gegen FT Fulda. Nach seinem Doppelpack im Hinspiel will der 29-Jährige nun auch an seiner baldigen Wirkungsstätte den Dreier holen. „Der Sieg steht im Vordergrund. Aber als Offensivmann will man immer Tore schießen, deshalb wäre das gerade gegen den neuen Verein eine tolle Geschichte“, sagt Wolf, der FT mit einem weinenden Auge verlassen wird. „Der Abschied fällt mir schwer, weil ich neue Freunde finden konnte, mit meinem besten Kumpel Paul Hohmann zusammenspielen durfte und mir auch das ganze Drumherum gut gefällt. Umso wichtiger ist es mir deshalb, dass wir noch so viele Spiele wie möglich gewinnen und die Saison erfolgreich abschließen.“

Einen guten Saisonendspurt braucht auch die SG Eiterfeld/Leimbach, um die Meisterschaft noch zu holen. Im Auswärtsspiel in Freiensteinau (Sonntag, 15.30 Uhr) kann die Markesic-Elf die spielfreie SG Bronnzell weiter unter Druck setzen.

Abstiegsrunde: Früher Start für TSV Künzell

Im Abstiegskampf kommt es zur kuriosen Konstellation, dass sich der Hünfelder SV II und die SG Kerzell nur vier Tage nach dem Kerzeller 3:0 im Hinspiel am Sonntag (15.30 Uhr) wiedersehen. Der FV Horas steht zeitgleich vor der Pflichtaufgabe SG Gundhelm/Hutten, während schon um 11.30 Uhr der TSV Künzell die SG Kressenbach/Ulmbach empfängt.

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