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Selten tat ein Tor so gut – Fotos

Perfektes Wochenende für die SG Elters/Eckweisbach/Schwarzbach in der Gruppenliga. Nach dem 3:0 am Freitag in Hünfeld legten die Rhöner nach und schossen den TSV Künzell mit 4:1 (0:0) ab.

Wer erst zur 60. Minuten auf das Sportgelände in Elters kam, hatte fast nichts verpasst. In einem Spiel mit überschaubaren Niveau agierten beide Teams viel zu ungenau, zudem fehlte das letzte Risiko in der Offensive. Vielleicht, weil beide um die Bedeutung der 90 Minuten im Abstiegskampf wussten. Aufregung herrschte einzig beim Pfostenschuss von Ramo Balic (31.), während die Dreier-SG auf der Gegenseite einen Foulelfmeter wollte (43.). David Heil ging zu ungestüm in den Zweikampf mit Finn Birkenbach.

Alle Fesseln löste schließlich die TSV-Führung. Solomon Haile Negussie spielte einen langen Ball in den freien Raum. Spielertrainer Marco Gaul war den berühmten Tick schneller als SG-Torhüter Julius Conrad und köpfte ein (63.). Fortan wurde es wild, einen Teil dazu trug Schiedsrichter Anna-Lena Schmidt (TSV Netra) bei. Mit ihrem Elfmeterpfiff holte sie EES wieder zurück ins Spiel, ein Foul von Munir Tekleyes im Laufduell mit Julian Langgut war beim besten Willen nicht zu erkennen. David Möller war's egal, versenkte er vom Punkt aus – wie später noch beim berechtigten Elfmeter zum 4:1 (85.) – zum Ausgleich (69.). Die Hausherren bekamen die zweite Luft, Marius Hohmann nach einer Ecke (76.) und Maximilian Brehl (83.) stellten die Weichen zum Dreier. Beim TSV, der beim Stand von 1:1 den Platzverweis von Gaul verkraften musste (73.), ging hingegen nichts mehr.

"So dürfen wir uns nicht präsentieren. Was wir nach dem ersten Gegentor zeigten, war einfach nur schwach. Klar, der Elfmeter war niemals berechtigt, aber an der Schiedsrichterin brauchen wir die Niederlage nicht festmachen. Die Köpfe gehen zu schnell runter", stellte Künzells Kapitän Julian Parzeller fest. Wesentlich freudiger war die Laune bei EES-Coach Stefan Huck, der sich auf den anschließenden bayrischen Abend freute und wusste, "dass wir uns das nach dem geilen Wochenende verdient haben. Man hat im Spiel gesehen, dass beide Teams zuletzt viele Körner lassen mussten. Deshalb bin ich mega froh, dass wir nach dem Rückstand zurückgekommen sind. Das Tor war Gift, bei uns ist dann mit dem Ausgleich der Knoten geplatzt und den Bruch im Künzeller Spiel konnten wir nutzen." Über die Berechtigung des Elfmeters beim 1:1 sagte Huck, "dass der vor der Pause deutlich klarer war".

Die Statistik:

SG Elters/Eckweisbach/Schwarzbach: Conrad; Herrmann (70. Hahner), Vey, Hohmann, Möller – Langgut, Brehl, Grösch, N. Neubauer (64. S. Neubauer) – Birkenbach, Zehner (87. Jörges).
TSV Künzell: Kircher; Jestädt, Isselstein (80. Schramm), Drews, Heil – Parzeller, Tekleyes – Haile Negussie, Herbach, Gaul – Balic.
Schiedsrichterin: Anna-Lena Schmdit (TSV Netra).
Zuschauer: 170.
Tore: 0:1 Marco Gaul (63.), 1:1 David Möller (69., Foulelfmeter), 2:1 Marius Hohmann (76.), 3:1 Maximilian Brehl (83.), 4:1 David Möller (85., Foulelfmeter).
Gelb-Rote Karte: Marco Gaul (73., Künzell).

Rubriklistenbild: © Foto: Kevin Kremer

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