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SV Großenlüder vergrößert Abstiegssorgen des FSV Thalau

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Von: Tino Weingarten

Fußball 2022-2023/Gruppenliga Fulda 2022-2023 - Hier: FSV Thalau (blau) - SV Großenlüder (schwarz)  -   Torwart Sebastian Wasserka (FSV Thalau - grün) - Hendrik Auth (SV Großenlüder - schwarz) - Max Graul (FSV Thalau - blau - Nr.5)
Sicher ist: Großenlüders Hendrik Auth (vorne) kann diesen Ausflug von Thalau-Keeper Sebastian Wasserka nicht nutzen. © Charlie Rolff

Für den FSV Thalau wird die Lage immer angespannter. Nach der 1:3 (0:3)-Niederlage gegen den SV Großenlüder steckt der Verbandsliga-Absteiger mitten im Abstiegssumpf der Gruppenliga.

Eine Situation, die Jens Klinkert aus dem Trainerteam des FSV Thalau vor der Saison hat kommen sehen. „Wir waren vor der Saison in Gesprächen mit zwei Spielern, die uns sehr weitergeholfen hätten. Uns war bewusst, dass es Abstiegskampf heißen wird, wenn die Spieler nicht kommen. Beide haben sich für andere Vereine entschieden, deshalb stecken wir nun mittendrin“, erläutert Klinkert. Allerdings sei die personelle Lage ebenso dafür verantwortlich, dass nach zehn Spielen gerade einmal sieben Punkte auf der Habenseite stehen.

FSV Thalau gegen SV Großenlüder mit vielen Ausfällen

Fünfmal handelte sich ein Thalauer-Spieler in dieser Saison schon die Gelb-Rote Karte ein, dazu müssen beinahe immer elf, zwölf Spieler der ersten Mannschaft kompensiert werden. Gegen den SV Großenlüder musste Klinkert daher wieder auf die „Aushilfen“wie Moritz Müller zurückgreifen, Auf dem B-Platz in Thalau - Noch vor rund zwei Wochen wurde die Partie zwischen Thalau und Großenlüder unter kuriosen Umständen abgesagt - entwickelte sich entsprechend von Beginn an ein Kampfspiel, in das Thalau ordentlich startete, dennoch zur Pause mit 0:3 in Rückstand lag. „Lüder hat mit hohen Bällen agiert, was in dem Fall genau die richtige Art und Weise war“, betonte Klinkert, „Fußball spielen war auf dem Platz nicht möglich.“ Dreimal traf Niklas Haus für die Gäste. Pech hatte Thalau nach dem 0:1, als die Hausherren im Gegenzug nach Wiederanpfiff erst die Latte trafen und dann ein Verteidiger der Gäste den Nachschuss auf der Linie klären konnte.

„Es war eine gebrauchte Halbzeit. Wir haben es danach besser gemacht. Schade, dass wir nicht mehr das 3:2 schießen, dann wäre es nochmal heiß geworden“, betonte Klinkert. Feuer kam dennoch ins Spiel, Klinkert sprach von Geschrei in der Schlussphase. „Dazu gehören zwei Seiten. Großenlüder wollte Zeit von der Uhr nehmen und ist nach Zweikämpfen liegen geblieben, die Thalauer wurden aggressiv. Der Schiedsrichter hat es aber gut gelöst.“

Tore: 0:1 Niklas Haus (25.), 0:2 Niklas Haus (40.), 0:3 Niklas Haus (43.), 1:3 Florian Storch (60., Foulelfmeter).

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