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Webers Dreierpack zu wenig – Fotos

Das erste Heimspiel in der Geschichte der SG Bronnzell gegen den ESV Hönebach hatte es in sich: Sage und schreibe neun Tore fielen. Schließlich hatte der Gast nach einem dramatischen Spielverlauf beim 5:4 (2:2) die Nase vorne. Der Siegtreffer fiel mit der letzten Aktion durch Tim Kleinschmidt.

Damit warten die Bronnzeller seit dem 13. Oktober 2019 auf einen Heimsieg in der Heppeau. Zwar wurde zwischenzeitlich noch ein weiteres "Heimspiel" beim 4:1 gegen Müs gewonnen, doch das fand nicht in Bronnzell, sondern auf dem Kunstrasen in Lehnerz statt.

In der keineswegs hochklassigen, dafür aber höchst spannenden Partie ging Hönebach insgesamt viermal in Führung. Das letzte Mal in der Nachspielzeit, als Tarek Belaarbi nach einem langen Ball alt aussah und Tim Kleinschmidt frei vor Jonas Ritzel den Bronnzeller Torwart tunnelte. Danach pfiff Schiri Koc sofort ab.

Der Jubel in Hönebach war groß: Zumal die "Eisenbahner" auf Kapitän Tim Budesheim (Adduktorenverletzung) genauso verzichten musste wie auf Trainer Tino Jäger. Der weilt im Urlaub und wurde von Udo Baum vertreten.

Kapitän Manuel Schmidt war super happy nach dem ersten Auswärtssieg seit dem 25. September 2020, dem 1:0 in Aulatal. "Wir haben das Spiel mit den Tugenden gewonnen, die uns stark machen. Das sind Kampf, Leidenschaft und Entschlossenheit", so Schmidt. "Bronnzell wollte unbedingt das 5:4 machen und wenn ich ehrlich bin, wäre ich mit dem 4:4 schon zufrieden gewesen." Schmidt und seine Jungs starteten direkt nach Fulda in die Stadt, denn der Rest des Wochenendes ist fußballfrei. "Mit diesem Sieg können wir am Samstag locker die Hochzeitsfeier von unserem Ersatzkeeper Dominik Geier angehen", sagte Schmidt lachend.

Anders die Stimmungslage bei der Viktoria: "Das war von vorne bis hinten indiskutabel. Dabei war alles angesprochen. Wenn man aber nicht die einfachen Basics beachtet, dann kommt so etwas dabei heraus. Das war ganz schwach heute", ärgerte sich Trainer Jens Keim.

Die ersten 45 Minuten war der Durchgang der schönen und kuriosen Tore. Dem 1:0 der Hönebacher durch Marcel Katzmann ging eine Maßflanke von Zilch voraus. Beim Ausgleich profitierte Torschütze Marek Weber vom Zuspiel durch Niklas Breunung. Herrlich, wie Weber danach den Ball über seinen Gegenspieler lupfte und im Anschluss mit einem strammen Schuss in die lange Ecke traf.

Beim 1:2 wurde es kurios: Den eigentlich völlig harmlosen Distanzschuss von Kevin Kunze ließ Jonas Ritzel durch die Finger flutschen. Die Gesichter der 120 Zuschauer in der Heppeau wurden lang und länger. Doch noch vor dem Pausenpfiff wurde es nochmals sehenswert. Mico Wind bereitete vor und Marek Weber hechtete in die Flanke. Weber machte per Kopf den 2:2-Pausenstand.

Nach Wiederbeginn zirkelte Marcel Katzmann erst einen Freistoß aus 23 Metern genau neben den Pfosten, ehe Kai Wollenhaupt den Hammer auspackte und den Ball aus 20 Metern in den Winkel donnerte. Es folgte die Aufholjagd der Bronnzeller, die nach drei Treffern von Marek Weber durchaus hätte gekrönt werden können. Weil aber Horenkamps Kopfball nur auf dem Netz landete (87.) gab es mit dem letzten Atemzug eine neuerliche Wende in diesem verrückten Spiel.

Die Statistik

SG Bronnzell: Ritzel; Wind, Dinov, Belaarbi, Jäger, (62. Sandner), Balzer (77. Böhne), Marian Weber, Breunung, Jordan, Marek Weber, Horenkamp.
ESV Hönebach: N. Katzmann; Herbig, Schmidt, Krüger, Störl, Zilch, Emmerich, Wollenhaupt (77. Ehmer), Kunze, Kleinschmidt, M. Katzmann.
Schiedsrichter: Bilal Koc (FV Steinau).
Zuschauer: 120.
Tore: 0:1 Marcel Katzmann (11.), 1:1 Marek Weber (23.), 1:2 Kevin Kunze (41.), 2:2 Marek Weber (45.), 2:3 Marcel Katzmann (54.), 2:4 Kai Wollenhaupt (57.), 3:4 Marek Weber (69.), 4:4 Sebastian Dinov (81.), 4:5 Tim Kleinschmidt (90.+3).

Rubriklistenbild: © Fotos: Charlie Rolff

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