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Der Trainer ist neu, die Ausrichtung bleibt gleich

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Von: Tino Weingarten

Trainer Zlatko Radic spielte mit seinem TV Neuhof heute das Verfolgerduell der A-Liga fulda beim TSV Künzell II
Zlatko Radic wechselt im Sommer zur Spvgg. Hosenfeld und will dort die junge Mannschaft weiterentwickeln. © Charlie Rolff

Mit Zlatko Radic präsentierte die Spvgg. Hosenfeld eine erfahrene Lösung auf der Trainerposition für den Sommer. Der 53-Jährige will die Philosophie des Gruppenligisten weiter verfolgen - und hat noch eine Mission beim TV Neuhof.

Radic überzeugte die Verantwortlichen der Spvgg. Hosenfeld in den Gesprächen, die wiederum Radic überzeugten. Der Handschlag auf die Zusammenarbeit ab Sommer war so Formsache. „Hosenfeld hat sich sehr um mich bekümmert. Ich habe nicht lange überlegt, weil der Verein gut geführt wird und mich das familiäre Umfeld sehr an die Fliedener Zeit erinnert. So fühle ich mich pudelwohl“, begründet Radic seine Entscheidung.

Zlatko Radic will die Philosophie der Spvgg. Hosenfeld fortsetzen

Die Zusage gab er in Hosenfeld ligaunabhängig. Mit nur zwölf Punkten aus 17 Spielen muss die Spvgg. unter Trainer Torsten Weber um den Klassenerhalt in der Gruppenliga bangen. „Ich würde mich natürlich freuen, wenn Torsten mit der Mannschaft die Liga hält. Aber bei meiner Zusage schaue ich nicht auf die Liga. Es ist mir wichtig, dass sich die junge Truppe weiterentwickeln kann. Darauf freue ich mich riesig“, sagt der 53-Jährige.

Die vom Verein im vergangenen Sommer ausgerufene Neuausrichtung, künftig auf einheimische Spieler setzen zu wollen, soll unter Radic weiter fortgeführt werden. „So eine Philosophie, langfristig auf die eigenen Leute zu zählen und darauf aufzubauen, wünscht sich jeder Verein. Großes Lob an Torsten, wie er das meistert. Ich muss nicht von vorne anfangen, sondern kann die Arbeit fortführen“, betont Radic, der nach zwei Jahren beim TV Neuhof noch ein großes Ziel mit dem A-Ligisten verfolgt.

Radic hat mit dem TV Neuhof noch eine Mission

Vier Punkte beträgt der Rückstand des TVN auf den Zweitplatzierten Borussia Fulda. Trotz einem absolvierten Spiel mehr als die Borussen nutzt der Verein die Wintervorbereitung, um die Aufstiegsplätze ins Visier zu nehmen. „Nach der Winterpause kommen die entscheidenden Spiele. Wir müssen auf Ausrutscher warten, werden aber voll aufs Gaspedal drücken“, versichert Radic.

Der 53-Jährige will sich am liebsten mit einem Erfolg aus Neuhof verabschieden, bevor in Hosenfeld eine neue Aufgabe wartet: „Schaffen wir es nicht, blicke ich nicht mit Enttäuschung auf meine Zeit zurück. Wir haben alles gegeben und ein Aufstieg ist schwer planbar, da gehört immer ein Quäntchen Glück dazu. Aber es wäre geil, über die Relegation eine Klasse höher zu kommen.“ Der Durst nach Triumphen mit dem TV Neuhof ist in Zlatko Radic nicht verflogen.

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