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Herzog der Ballermann - Fotos

Schiedlich, friedlich mit 2:2 trennten sich die FSG Dipperz/Dirlos und der TSV Pilgerzell im Nachbarschaftsderby der Kreisoberliga Mitte. Lucas Herzog hatte das Zeug zum Mann des Tages. Der Dipperzer Stürmer machte zwei Treffer mit herrlichen Distanzschüssen. Vier Minuten vor Schluss stahl ihm dann aber der gerade erst eingewechselte Konstantin Root die How, als ihm das Tor zum Endstand gelang.

Wie unterschiedlich Trainermeinungen nach einem recht ausgeglichenen Spiel sein können, zeigte sich im Anschluss. "Mit den sieben Punkten aus drei Spielen zum Start bin ich eigentlich zufrieden. Aber heute hätten es drei Punkte für uns sein müssen. Wir hatten die klar besseren Möglichkeiten, aber irgendwann musst du das Ding halt auch mal reinmachen", haderte Pilgerzells Coach Rolf Gollin.

Sein Gegenüber Kevin Steudter entgegnete. "Das sehe ich anders als der Rolf. Ich finde, wir hätten den Sieg verdient gehabt, denn wir haben mehr getan für das Spiel und waren fußballerisch besser. Man hat aber auch mal wieder gesehen, dass so eine Führung nicht immer gut ist, denn dann tust du vielleicht etwas weniger."

Ein Sonderlob bekam Lucas Herzog vom Coach. "Das zweite Tor machst du nur, wenn du das Erste auch schon so gemacht hast. Da hat man wieder einmal gesehen, was Selbstbewusstsein im Fußball so ausmacht. Aber Lucas hat sich das auch absolut verdient", so Steudter.

Die Hausherren hatten eine blutjunge Mannschaft aufgestellt. Trainer Kevin Steudter schickte mit Julian Weber, Lars Müller (Debüt im Seniorenbereich), Lukas Hohmann und Sebastian Bullemer vier Mann aufs Feld, die gerade erst in den Seniorenbereich aufgerückt sind. Dazu kam dann mit Marius Lepa nach einer halben Stunde ein A-Jugendlicher für den angeschlagenen Lucas Herzog und mit Keeper Johannes Goldbach saß noch ein weiterer Jugendspieler auf der Bank.

Pilgerzell hatte personell einige Sorgen. Mit Kapitän Herber, Erb, Kretzer, Mathiebe, Helfrich und Schröder fehlten wichtige Eckpfeiler im Team von Rolf Gollin. Der baute mit Christian Silsak einen Routinier in die Innenverteidigung ein. Der 37-jährige Ex-Fliedener hatte zuletzt vor eineinhalb Jahren in der ersten Mannschaft gespielt.

Die Geschichte der ersten Halbzeit ist schnell erzählt: Dipperz/Dirlos ging mit einem 1:0-Vorsprung in die Kabine, weil Lucas Herzog aus gut und gerne 25 Metern Augenmaß bewies und den Ball so aufs Tor schoss, dass er lang und länger wurde. Da konnte sich Marcel Meinecke strecken wie er wollte - der Ball war nicht zu erreichen.

Dieser Treffer blieb der einzige gefährliche Torschuss der Heimelf bis zur Pause. Pilgerzell hatte zwei, drei ordentliche Möglichkeiten und eine dicke Chance zum 1:1 kurz vor der Pause. Der junge Tamino Möller tauchte frei vor Lukas Stüss auf, aber der Keeper der Spielgemeinschaft war zur Stelle (44.).

Nach Wiederbeginn sahen die 300 Zuschauer im Dirloser Waldstadion ein ähnliches Spiel, in dem Victor Faulstich quasi an jeder gefährlichen Aktion seiner Pilgerzeller beteiligt war. Er legte auch das 1:1 durch Möller auf.

Dipperz/Dirlos antworte mit einem zweiten Knallbonbon von Herzog, der den Ball beim 2:1 diesmal aus 18 Metern genau unter die Latte setzte. In der 86. Minute glich Pilgerzell aus und wollte schließlich in der Schlussphase mit Macht den Auswärtssieg, verpasste diesen aber.

Kevin Steudter indes war zufrieden: "Es ist schade, dass so ein Derby am Sonntag eines Doppelspieltages stattfindet. Da lebt das ganze Match nur von der Spannung. Viel Tempo konnte man nicht erwarten, denn der Freitag war für beide anstrengend."

Die Statistik:

FSG Dipperz/Dirlos: L. Stüss; J. Weber, Bernhard, Grösch, Müller, F. Stüss, Kremer, Hohmann, Bullemer, Rosada, Herzog - Lepa.
TSV Pilgerzell: Meinecke; Meissel, Sislak, Jasching, Flynn, Heck, D. Weber, Herget, Möller, Faulstich, Metzler - Wingenfeld, Büdel, Root.
Schiedsrichter: Joshua Herbert (Schwarzbach).
Zuschauer: 300.
Tore: 1:0 Lucas Herzog (12.), 1:1 Tamino Möller (56.), 2:1 Lucas Herzog (72.), 2:2 Konstantin Root (86.).

Rubriklistenbild: © Fotos: Kevin Kremer

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