1. torgranate
  2. Region
  3. Fulda
  4. Kreisoberliga Fulda-Mitte

Lange zäh, dann braucht die HSV-Reserve keine 30 Sekunden

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Steffen Kollmann

Nils Witte (links) und der Hünfelder SV II besiegten Alexander Göbel und den SV Kirchhasel im Endspiel des Hünfelder Stadtpokals.
Nils Witte (links) und der Hünfelder SV II besiegten Alexander Göbel und den SV Kirchhasel im Endspiel des Hünfelder Stadtpokals. © Charlie Rolff

Nach 2018 und 2019 hat die zweite Mannschaft des Hünfelder SV auch in diesem Jahr nach coronabedingter Zwangspause den Hünfelder Stadtpokal gewonnen. 

Nach dem dritten Spiel in dieser Woche – dazu kam, dass vier Akteure des Kreisoberligisten im Testspiel der Verbandsliga-Truppe am Samstag aushelfen mussten – war dem HSV anzumerken, dass die Körner ein wenig fehlten. Zumal die Mannschaft von Niclas Rehm ihre Vorbereitung erst einen Tag vor Turnierbeginn gestartet hatte. „Die Woche war sehr kräfteraubend, deshalb war es eine ziemlich zähe Angelegenheit“, konstatierte Rehm nach dem letztlich ungefährdeten 3:0-Finalsieg gegen A-Ligist Kirchhasel.

400 Zuschauer beim Finaltag des Hünfelder Stadtpokals in Sargenzell

Nach wenig berauschenden ersten 45 Minuten brauchte es nach dem Seitenwechsel keine 30 Sekunden, bis die insgesamt 400 Zuschauer des Finaltages nach Florian Binsacks Treffer erstmals jubeln durften. Später erhöhten Niklas Geyer per Kopf nach einer Ecke sowie Marvin Rützel. „Es war nicht so einfach, gegen einen tief stehenden Gegner das Spiel zu machen. Aber mir ist wichtig, dass sich niemand verletzt hat und wir zu null gespielt haben“, sagte Rehm nach dem dritten Spiel ohne Gegentor, bei dem Torhüter Maurice Pappert in den letzten Minuten im Feld spielte.

Statistik

Hünfelder SV II: Pappert; Schäfer, Göbel, Krieg, Geyer, Witte, Sorian, Helm, Budenz, Binsack, Waider (Baumgart; Rützel).
SV Kirchhasel: Weber; L. Rausch, A. Göbel, Kalb, S. Rausch, T. Vogt, Ruschke, Krause, Möller, Kajukin, Wiegand (Biedenbach, S. Vogt, Knoth).
Schiedsrichter: David Altheide (VfL Eiterfeld).
Zuschauer: 400.
Tore: 1:0 Florian Binsack (46.), 2:0 Niklas Geyer (55.), 3:0 Marvin Rützel (70.).

Zwei Premierentreffer beim Drittplatzierten SG Praforst

Den dritten Platz sicherte sich die SG Praforst, die A-Liga-Konkurrent SG Dammersbach/Nüst/Gaalbern mit 3:1 schlug. Jonas Hellers Premierentreffer (23.) brachte den Gastgeber in Führung, ehe Andreas Roth, der beste Torschütze des diesjährigen Stadtpokals, ausglich (36.). Miron Osmani (63.) und der zweite Premierentreffer des Tages durch den neuen Spielertrainer Steffen König (83.) sorgten in Halbzeit zwei für den verdienten Praforster Erfolg.

Spielplan

Viertelfinale
Hünfeld II – Michelsr./Rud. 4:0
Praforst – Mackenzell 3:1
Roßbach – Kirchhasel 1:3
Großenbach – Da/Nü/G. 0:6

Halbfinale
Praforst – Hünfeld II 0:2
Kirchhasel – Da/Nü/G. 5:4 n. E.

Spiel um Platz drei
Praforst – Da/Nü/G. 3:1

Finale
Hünfeld II – Kirchhasel 3:0

Auch interessant