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Nach drei Jahren: RSV Margretenhaun und Renz trennen sich

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Von: Steffen Kollmann

Torsten Renz wird den RSV Margretenhaun nach drei Jahren verlassen.
Torsten Renz wird den RSV Margretenhaun nach drei Jahren verlassen. © Charlie Rolff

Nach drei Jahren werden sich die Wege von Mitte-Kreisoberligist RSV Margretenhaun und Trainer Torsten Renz im Sommer trennen.

Das bestätigt Daniel Otschonovsky aus der Sportlichen Leitung des RSV Margretenhaun. Verein und Trainer wollen nach drei Spielzeiten eine Veränderung, um möglichen Verschleißerscheinungen vorzubeugen. Nach zwei erfolgreichen Jahren, als die Plätze drei und vier zu Buche standen, läuft es in dieser Saison nicht wie gewünscht. Margretenhaun steht als Drittletzter auf einem möglichen Abstiegsplatz.

Nach drei Jahren: RSV Margretenhaun und Trainer Torsten Renz trennen sich

„Es wird eng, egal wie viele Absteiger aus der Gruppenliga dazukommen. Entscheidend wird sein, wie die Jungs die Situation annehmen“, weiß Otschonovsky. Der erste Eindruck ist gut, seit dem Trainingsauftakt vor zwei Wochen werden selbst die Krafteinheiten gut angenommen. „Das sind alles Hünsche Jungs, 80 Prozent von ihnen sind vor sechs Jahren schon mit uns abgestiegen. Ich bin optimistisch, dass wir die Lage nicht wieder unterschätzen.“ Zumal wohl kaum einer Lust auf eine erneute Relegation hätte, die nach drei Vizemeisterschaften in Folge erst im dritten Anlauf erfolgreich lief. Einen kleinen Rückschlag musste der RSV aber schon hinnehmen: Leistungsträger Emre Kabul hat sich in der Winterpause die Achillessehne gerissen.

Wer im Sommer neuer Trainer wird, steht noch nicht fest - die Margretenhauner befinden sich in Gesprächen. Nach drei Jahren mit dem reinen Übungsleiter Renz präferiert der RSV für die kommende Saison einen Spielertrainer.

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