Radomir Vlk trägt künftig das Trikot des TSV Bachrain.
+
Radomir Vlk trägt künftig das Trikot des TSV Bachrain.

Achse beim Aufstiegskandidaten steht

„Vorzeigeathlet“ Vlk plus vier: Viel Erfahrung für den TSV Bachrain

Der Kader des TSV Bachrain für die kommende Saison steht. Die Neuzugänge zwei bis sechs wurden beim Mitte-Kreisoberligisten eingetütet.

Nachdem Christian Lehmanns Wechsel von Edelzell/Engelhelms an den Geisküppel schon vor Wochen verkündet wurde, stoßen nun weitere höherklassig erfahrene Spieler hinzu. Der prominenteste Neue: Radomir Vlk, der beim SV Neuhof, der SG Johannesberg und der SG Bad Soden in der Verbandsliga gespielt hat und zuletzt für Gruppenligist Spvgg. Hosenfeld auflief. „Rado war mein Wunschspieler, seitdem feststand, dass ich das Traineramt übernehme“, erklärt Patrick Lesser, neuer Bachrainer Spielertrainer. „Er ist eigentlich in Hosenfeld sesshaft geworden, durch das Chaos im Verein hat sich aber die Tür geöffnet. Rado ist eine Allzweckwaffe für die Defensive, ein Vorzeigeathlet, der topfit und immer da ist. Er ist ein guter Leader für uns“, sagt Lesser über den Arbeitskollegen von Abwehrchef Friedrich Walt.

TSV Bachrain ist „ambitioniert - sonst wären solche Transfers nicht möglich“

Ebenfalls neu beim TSV: Torhüter Erdem Güclü (33) vom Türkischen SV, der in Rothemann spielte und an dem Lesser besonders die fußballerischen Fähigkeiten schätzt, sowie Christian Kramm (30) von der SG Edelzell/Engelhelms, der früher mit Lesser beim TSV Lehnerz II spielte. Außerdem stoßen mit Hüseyin Disli und Sait Can zwei Jugendspieler der JSG Künzell hinzu. „Wir sind jetzt deutlich breiter aufgestellt, haben keine Abgänge“, freut sich der neue Spielertrainer.

Die Bachrainer Achse mit Routiniers wie Vlk, Walt, Raphael Link, Pierre Mistretta, Lehmann und Lesser kann sich jedenfalls sehen lassen, drumherum gibt es einige vielversprechende Talente. Kein Wunder, dass der TSV als Tabellendritter der Vorsaison zu den Meisterkandidaten zählt. „Natürlich sind wir ambitioniert, sonst wären solche Transfers überhaupt nicht möglich gewesen. Wir wollen wieder oben mitmischen“, unterstreicht Lesser.

Das könnte Sie auch interessieren