Mario Lins hat seinen Trainerstuhl beim Kreisoberligisten SV Schweben geräumt.
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Mario Lins (rot) hat seinen Trainerstuhl beim Kreisoberligisten SV Schweben geräumt.

Abgang vor Spiel gegen Steinau

Schweben zeigt Reaktion nach Lins‘ Rücktritt

Mit einem ganz wichtigen 5:2 gegen den FV Steinau hat der SV Schweben die Chance auf den Klassenerhalt gewahrt und das Tabellenbild noch enger zusammengeschoben. Der wichtige Dreier erfolgte in Abwesenheit von Mario Lins.

Der bisherige Trainer hat seinen Stuhl vor der Partie geräumt, um einen neuen Impuls für die letzten zwei Spiele zu geben. Unter Spielertrainer Christian Birkenbach blühte die Truppe auf, der Verein musste bei Lins‘ Abtritt schlucken, wie Martin Seng als Sportlicher Leiter verriet: „Wir haben mit dieser Entscheidung null gerechnet. Wir waren fix und alle. Mario hat ans große Ganze gedacht. Das ehrt ihn ohne Ende. Die Mannschaft hat die Reaktion gezeigt, die wir erwartet haben.“ Doch noch hat der SVS nichts gewonnen, nun wartet das Endspiel in Welkers. „Wir wollen das wuppen“, stellt Seng klar, weiß aber gut genug um die verzwickte Lage. Rönshausen ist abgestiegen, zwei weitere Teams müssen in den sauren Apfel beißen.

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