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Christian Stark von Rot-Weiss Koblenz: „Schaue gerne bei Hohe Luft vorbei“

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Von: Tino Weingarten

Christian Stark Rot-Weiss Koblenz
Christian Stark spielt seit Sommer 2022 für Rot-Weiss Koblenz. © Verein

Ein bisschen Osthessen steckt im kommenden Gegner der SG Barockstadt, Rot-Weiss Koblenz. Seit dieser Saison spielt dort der aus Bad Hersfeld stammende Christian Stark.

Nach elf Jahren in Hamburg, wo er für die zweiten Mannschaften des HSV und des FC St. Pauli spielte, ging es über den OFC zu Rot-Weiss Koblenz. „Nach elf Jahren in Hamburg wollte ich einen neuen Weg einschlagen. Sportlich war Koblenz ein guter Schritt, bei der Entscheidung habe ich mich wohlgefühlt. Nur auf die Nähe zur Heimat ist der Wechsel nicht zurückzuführen, aber natürlich ist das ein Bonbon“, betont Stark, der vor sechs Jahren sieben Spiele für die U19-Nationalmannschaft bestritt.

Christian Stark von Rot-Weiss Koblenz: In der Freizeit zum FSV Hohe Luft

An freien Tagen schaut er gerne mal wieder in Bad Hersfeld vorbei, besucht die in der Region noch wohnhaften Großeltern, Verwandten und Bekannten – oder seinen Heimatverein. „Ich verfolge den FSV Hohe Luft, ein paar Freunde von mir spielen da. Ich schaue dort gerne mal zu“, sagt er. Ähnlich zur Situation des FSV in der Gruppenliga ist die Lage der Rot-Weissen in der Regionalliga Südwest. Fünf Punkte stehen nach elf Spielen auf dem Konto, den letzten Sieg gab es im August gegen Offenbach. „Wir müssen positiv, mental stark bleiben und hart arbeiten“, sagt Stark, der in zehn Einsätzen für Koblenz zwei Treffer erzielte.

Hängende Köpfe werden in Koblenz aber vergeblich gesucht. „Von Training zu Training müssen wir uns verbessern und merken, dass wir stärker werden. Dann kommen die Resultate im Spiel automatisch“, betont der 24-Jährige. Im Auswärtsspiel bei der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz sollen drei Punkte die sportliche Misere stoppen. „Fulda steht weit oben, und macht irgendwas richtig. Wir respektieren das. Wir müssen kämpfen und bereit sein, alles zu geben, um zu gewinnen“, macht der Offensivspieler klar.

Beim HSV spielte Stark einst unter Christian Titz, der später die Profis übernahm und heute beim Zweitligisten 1. FC Magdeburg als Trainer tätig ist. Ein größerer Name im deutschen Fußball ist Starks derzeitiger Trainer, Oliver Reck. Fast 500 Einsätze in der Bundesliga, nationale und internationale Titel, Europameister von 1996. „Mir macht es viel Spaß, mit ihm zu arbeiten. Es ist sehr interessant, und er kann uns Spielern viele Tipps geben“, sagt Christian Stark über den einstigen Torhüter.

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