Foto: Kevin Kremer
1 von 28
Foto: Kevin Kremer
Foto: Kevin Kremer
2 von 28
Foto: Kevin Kremer
Foto: Kevin Kremer
3 von 28
Foto: Kevin Kremer
Foto: Kevin Kremer
4 von 28
Foto: Kevin Kremer
Foto: Kevin Kremer
5 von 28
Foto: Kevin Kremer
Foto: Kevin Kremer
6 von 28
Foto: Kevin Kremer
Foto: Kevin Kremer
7 von 28
Foto: Kevin Kremer
Foto: Kevin Kremer
8 von 28
Foto: Kevin Kremer

Gören freut sich schon auf Schaaf

Manchmal ist es eine Systemfrage: Gegen den Südwest-Regionalligsten TSG Balingen zeigte die SG Barockstadt im Testspiel zwei grundverschiedene Halbzeiten, was allein an der Grundformation lag. Gewinnen sollte Balingen mit 2:0 (2:0).

SGB-Coach Sedat Gören ließ vor der Pause im gewohnten System spielen. Jonas Hofmann spielte im 4-1-4-1 die einzige Sechs, weshalb die Barockstädter merkliche Probleme in der Zentrale bekamen. Kein Wunder, dass gleich beide Tore durch eben jene Zone fielen. Beim ersten steckte Harut Arutunjan für Simon Klostermann durch (7.), beim zweiten war es Kapitän Matthias Schmitz, der für Mittelstürmer Klostermann auflegte (32.). Insbesondere bei diesem Tor sah Innenverteidiger Markus Gröger nicht gut aus. Ihm fehlte es an Stabilität. Normalerweise passiere ihm das nicht, sagte Gören, und fügte an, „dass man da ein paar Tage Trainingspause sofort sieht“.

Gören erkannte die Schwächen und stellte nach der Pause um: Ein 4-2-3-1 mit zwei Sechsern sorgte für deutlich mehr Stabilität und – noch wichtiger – für Dominanz und Torchancen. Klare Feld- und Ballbesitzvorteile, nur eine Chance des Regionalligisten zugelassen. Dieser Auftritt der Barockstädter konnte sich weitgehend sehen lassen. Was aber auch nach der Pause fehlte: Eigene zwingende Torchancen, die besten hatten Leon Wittke (62.) und Marius Löbig (88.).

Suboptimale Versorgung

Und wer fehlt? Patrick Schaaf: Der Kapitän soll von der Sechs aus anführen, nach der Pause musste sie gezwungenermaßen Marius Grösch mit dem eingewechselten Jan Vogel spielen. Grösch soll sich aber eigentlich mit Gröger in der Innenverteidigung einspielen. Ganz optimal läuft also auch bei der SG Barockstadt nicht alles. Gut dass Schaaf zurück im Training ist: „Gerade in der Zweikampfführung und der Organisation fehlt Patrick einfach“, sagt Gören, der mit der Leistung insgesamt nicht unzufrieden war: „Wir haben jetzt gegen drei Regionalligisten getestet. Dass wir mal ein Spiel verlieren werden, war klar. Und dass wir uns nicht mit Regionalligisten messen müssen, ist auch klar. Also: alles gut.“

Was passte waren die Rahmenbedingungen: Der Rasen und die Steintribüne des A-Ligisten 1. FC Elfershausen hatte Hessenliga-Niveau. Dass der Verein regelmäßig Gastgeber für höherklassige Teams ist, wurde zumindest da deutlich. Schwieriger war die Verpflegungssituation: Beim Griechen mit Blick aufs Spielfeld gab es allerhand Leckereien, nur musste man doch arge Bedenken haben, nicht zu verhungern oder zu verdursten. Wer pünktlich zum Anpfiff bestellte, konnte Glück haben und sein Mahl und Getränk schon zum Abpfiff serviert zu bekommen.

Die Statistik:

SG Barockstadt: Markovic (75. Weisbäcker) – Pecks, Gröger, Grösch, Müller (46. Budesheim) – Hofmann (53. Göbel) – Kassa (46. Wittke), Duran, Pomnitz (46. Vogel), Reinhardt – Rummel (33. Löbig).
Schiedsrichter: Sebastian Cornely (DJK Mühlbach).
Zuschauer: 100.
Tore: 1:0 Simon Klostermann (7.), 2:0 Simon Klostermann (37.).

Rubriklistenbild: © Foto: Kevin Kremer

Das könnte Sie auch interessieren