1. torgranate
  2. Regionalliga

Die „Ampel“ springt gegen Eintracht Trier auf Gelb

Erstellt:

Von: Ralph Kraus

TSV Eintracht Stadtallendorf - SV Eintracht Trier, Fussball Aufstiegsspiel Regionalliga Südwest
Rund 150 Fans von Eintracht Trier werden in Fulda erwartet - weshalb die Sicherheismaßnahmen erhöht werden. © Stefan Tschersich

Nach dem Sensations-Coup von Homburg spielt die SG Barockstadt Dienstagabend (19 Uhr) in der Regionalliga Südwest gegen den Traditionsverein Eintracht Trier. Dann springt die „Ampel“ erstmals von Grün auf Gelb.

Gemeint ist die Sicherheitsstufe. Waren die bisherigen Heimspiele gegen Steinbach Haiger, Mainz II und Bahlingen allesamt Spiele ohne Bedenken, schalten die Sicherheitskräfte gegen Trier einen Gang nach oben. Hintergrund ist, dass die sportliche Situation in Trier prekär ist und sich durchaus unter die 150 erwarteten Fans auch zwei, drei „Problem-Fans“ mischen könnten. Deshalb werden sich die Zuschauer auch erstmals nicht „mischen“. Für Trier wird auf der Gegentribüne ein abgetrennter Sicherheitsbereich geschaffen. Für Zuschauer aus Trier ist der Einlass daher nur über den Zugang Olympiastraße möglich.

Größeres Polizeiaufgebot beim Heimspiel gegen Eintracht Trier

„Wir gehen davon aus, dass sich alles im friedlichen Rahmen bewegen wird, aber das Polizeiaufgebot wird ein anderes sein, als dies in den ersten drei Spielen der Fall war“, erklärt Fuldas Manager Sebastian Möller. „Gelb“ ist der Mittelweg. Möller erklärt: „Wenn wir beispielsweise die Aufstiegsspiele gegen Trier gehabt hätten, wo es um richtig viel gegangen wäre, dann wäre die Partie wohl sogar im roten Bereich anberaumt worden.“

Nach der überragenden Leistung am Freitag in Homburg, einem der besten Spiele seit Bestehen der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz, hoffen sie in Fulda vor dem Aufsteigerduell auf einen ähnlich starken Auftritt. „Und auf große Unterstützung von den Rängen. Die werden wir wieder brauchen. Ich hoffe persönlich schon, dass das Stadion ausverkauft sein wird“, sagt Mittelfeldstratege Leon Pomnitz. Und in der Tat vermutet das auch Sebastian Möller. „Der Vorverkauf läuft richtig gut an. Es könnte richtig voll werden.“

Gespannt sein darf man auch wieder auf die Aufstellung von Sedat Gören, der bisher in allen Partien ein goldenes Händchen bewies: „Mir ist klar, dass den Spielern die ein oder andere Entscheidung weh tut. Aber darauf kann ich keine Rücksicht nehmen. Woche für Woche lassen wir uns im Trainerteam entsprechende Lösungen einfallen.“ (Lest auch: SG Barockstadt Fulda-Lehnerz trotzt kalten Duschen vor dem Spiel)

Gegner der SG Barockstadt seit Sonntag in Fulda

Ungewöhnliche Gegebenheiten fordern oft ungewöhnliche Maßnahmen. So auch im Fall des heutigen Gegners Eintracht Trier. Am vergangenen Freitag machte sich die Mannschaft von der Mosel aus auf zum Auswärtsspiel in den Schwarzwald zum Bahlinger SC (0:2). Anreise: Über 300 Kilometer.

Danach fuhr der Trierer Tross nur kurz nach Hause, machte sich aber bereits am Sonntag auf den nun 360 Kilometer langen Weg zum nächsten Auswärtsspiel in Fulda. Die Mannschaft bereitete sich am Trätzhof intensiv auf das für die Eintracht so wichtige Spiel in Fulda vor, dazu trainierte die Mannschaft aus Trier auf einem Platz in Fulda.

Gegen Eintracht Trier wird es, wie in jedem Heimspiel, wieder einen Livestream geben. Für Euch kommentiert Johannes Götze, den der Ex-Barockstädter und jetzige Bronnzeller Julian Pecks als Co-Kommentator unterstützen wird. Das Spiel kann unter https://www.leagues.football/sgb verfolgt werden.

Auch interessant