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OFC dreht nach der Pause auf - Kaminski bleibt ungeschlagen

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Von: Sascha Behnsen

Bildergalerie vom Regionalliga-Spiel der SG Barockstadt bei den Kickers Offenbach
Maik Vetter (links) und die Kickers Offenbach feierten einen Heimsieg. © Oliver Müller

Die Offenbacher Kickers sind in der Regionalliga Südwest nach der Entlassung von Trainer Alexander Schmidt auch im dritten Spiel ungeschlagen geblieben. Gegen Lieblingsgast Astoria Walldorf mühte sich der OFC unter der Anleitung von Alfred Kaminski zu einem hochverdienten 3:0-Erfolg.

Die Badener erwiesen sich einmal mehr als Aufbaugegner der Kickers Offenbach. Beim achten Gastspiel auf dem Bieberer Berg setzte es die achte Niederlage für den FC Astoria und das bei einem Torverhältnis von nun 8:23. Nach dem 1:0 in Kassel und dem 1:1 gegen die SG Barockstadt wuchs die Bilanz der Kickers unter Kaminski auf sieben Zähler aus drei Spielen bei nur einem Gegentreffer an.

OFC dreht nach der Pause auf - Kaminski bleibt ungeschlagen

Im Kickersdress gab der nachverpflichtete Maximilian Rossmann sein Startelfdebüt in der Innenverteidigung und bot eine solide, unauffällige Leistung. Der rechte Außenverteidiger Vincent Moreno Giesel war kurzfristig ausgefallen und wurde von Jayson Breitenbach ersetzt. Auf der Habenseite durfte der OFC auch das Kurz-Comeback von Stürmer Dejan Bozic nach einer Schambeinentzündung verbuchen.

Trotz des am Ende ebenso klaren wie verdienten Erfolgs über den bislang schwächsten Gegner ließ die Mannschaft eine Stunde lang nicht erkennen, dass sie nach Schmidt unter Kaminski irgendwelche Fortschritte gemacht hat. Gegen einen biederen, stellenweise im 6-3-1 verteidigenden Gegner ließ der OFC in der ersten Halbzeit Torgefahr, Ideen, Tempo und Aggressivität vermissen und wusste auch mit fünf Ecken nichts anzufangen. Am nächsten kamen die Kickers einem Torerfolg, als Spielführer Sebastian Zieleniecki am langen Pfosten einen Freistoß von Björn Jopek verfehlte (24.). Angesichts einer schwachen Vorstellung des ehemaligen österreichischen Nationalspielers Philipp Hosiner im Sturmzentrum, war es bezeichnenderweise der Abwehrchef, der die Wende zum Guten besorgte. Auf Flanke von Jopek köpfte Zieleniecki aus sieben Metern zum 1:0 ins Tor – es war nach 62 Spielminuten die erste nennenswerte Torchance.

Im Anschluss tat der OFC sich leichter. Vor allem die Hereinnahme von Jakob Lemmer, der das 2:0 auf Vorarbeit von Luca Hermes und Breitenbach erzielte (82.) und das 3:0 des ebenfalls eingewechselten Rafael Garcia vorbereitete (90.), wirkte sich wohltuend auf das Angriffsspiel der Kickers aus, die damit erst einmal vom neunten auf den vierten Platz gesprungen sind und sechs Punkte Rückstand auf den SSV Ulm aufweisen. Bevor der Spitzenreiter sich am Freitag, 21. Oktober, in Offenbach vorstellt, müssen die Kickers noch am 16. Oktober beim VfB Stuttgart II antreten.

Kickers Offenbach: Richter; Rossmann, Zieleniecki, Vetter (63. Albrecht), Hosiner (89. Saric), Hermes (89. Bozic), Derflinger (70. Garcia), Wanner (63. Lemmer), Jopek, Breitenbach, Marcos.
FC-Astoria Walldorf: Idjakovic; Goß (87. Erbe), Hauk, Waack (80. Onos), Lässig, Crosthwaite (87. Becker), Politakis (73. Gibs), Antlitz, Stich, Müller, Calhanoglu (73. Krüger).
Schiedsrichter: Henning Reif (BSV Weißenthurm).
Zuschauer: 5240.
Tore: 1:0 Sebastian Zieleniecki (62.), 2:0 Jakob Lemmer (82.), 3:0 Rafael Garcia (90.).

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