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Pascal Bieler: Arbeit mit Enrico Maaßen hat mich sehr geprägt

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Von: Tino Weingarten

Pascal Bieler neuer Cheftrainer TSV Steinbach Haiger
Seit September der neue Stammplatz für Pascal Bieler: Der 36-Jährige hat den TSV Steinbach Haiger auf Platz zwei befördert. © Verein

Mit Enrico Maaßen arbeitete Pascal Bieler bei Borussia Dortmund zusammen. Als dieser zum FC Augsburg ging, entschied sich Bieler für einen Verbleib - und hat sein sportliches Glück nun beim TSV Steinbach Haiger gefunden.

Sechs Siege in den ersten neun Spielen unter Bieler feierte der TSV Steinbach Haiger, schloss damit die Lücke zu Tabellenführer SSV Ulm. „Das haben wir geschafft und unseren Fußball immer weiter verfeinert. Ich bin zufrieden, aber die Entwicklung ist noch nicht fertig“, sagt Bieler nach einem langen Arbeitstag. Zwei Trainingseinheiten gab es beim TSV, von morgens bis abends war der 36-Jährige mit Fußball beschäftigt. „Das ist das Schöne daran“, sagt er.

Regionalliga Südwest: Pascal Bieler und TSV Steinbach Haiger - ein Match

Außer zwei Perioden als Interimstrainer beim Wuppertaler SV sowie Trainer der U19 des WSV ist Steinbach Haiger Bielers erste Station als Cheftrainer. „Ich hätte in Wuppertal Cheftrainer bleiben können, den Schritt zurück zum Co-Trainer beim BVB habe ich aber gewollt. Ich wollte neue Strukturen kennenlernen“, betont Bieler, der nach vier Jahren Wuppertal verließ. In Dortmund lernte er Enrico Maaßen kennen, assistierte ihm in 78 Spielen, feierte den Aufstieg in die 3. Liga. Jener Maaßen wechselte im Sommer 2022 zum FC Augsburg - der Weg von Pascal Bieler führte jedoch nicht steil aufwärts in die Bundesliga.

„Wir sind beim BVB ja erst zusammengekommen. Es war eine sehr vertraute Zusammenarbeit, die mich sehr geprägt hat und sehr lehrreich war“, sagt der 36-Jährige. Als Maaßen nach Augsburg ging, nahm er Co-Trainer Sebastian Block mit. Bieler hatte andere Vorstellungen von seiner Zukunft, blieb beim BVB - Gespräche über eine weitere Zusammenarbeit in Augsburg gab es nicht. „Da muss viel passen, von Enricos und meiner Seite. Es war schnell klar, dass es so bleiben wird“, erläutert Bieler.

Pascal Bieler: SG Barockstadt kann Spitzenteams ärgern

Wenige Monate später folgte der Wechsel zum TSV Steinbach Haiger - reif war die Zeit, Cheftrainer zu werden: „Ich habe meinen Blickwinkel vergrößert. All das, was ich gelernt habe, möchte ich jetzt anwenden“, sagt der 36-Jährige. In Haiger findet er gute Strukturen und einen professionell geführten Verein vor. „Wir wollen hier langfristig ambitionierten Fußball und um die Spitzenplätze spielen. Uns zeichnet aus, kontinuierlich den nächsten Schritt zu gehen.“

Der nächste Schritt ist die SG Barockstadt - nach der 0:1-Niederlage im Hinspiel wissen Bieler und Co., was sie erwartet: „Eine unangenehm zu bespielende Mannschaft, die gezeigt hat, dass sie große Mannschaften ärgern kann. Fulda hat eine sehr gute Hinserie gespielt.“ Mittlerweile hat sich der TSV aber gefunden, sitzt dem SSV Ulm im Nacken und hat die gefährlichste Offensive der Liga. „Wir spielen mutigen und attraktiven Fußball. Da kommte es mit einher, dass wir viele Tore machen. Schön, dass sich das in die Tat umsetzen lässt“, sagt Bieler.

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