1. torgranate
  2. Regionalliga

Dominik Rummel: „Herzlich Willkommen in der Regionalliga“

Erstellt:

Von: Tino Weingarten

Regionalliga-Auftakt der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz in Bildern
Dominik Rummel haderte mit dem Offensivspiel der SG Barockstadt beim VfR Aalen.  © Charlie Rolff

Lange Gesichter bei der SG Barockstadt: Obwohl der Aufsteiger beim ersten Regionalliga-Auswärtsspiel beim VfR Aalen nicht völlig unterlegen und chancenlos war, gab es eine deutliche 0:3-Niederlage. Die SGB bekam aber aufgezeigt, welcher Wind eine Liga höher weht.

Und so brachte es Stürmer Dominik Rummel nach dem Spiel auf den Punkt: „Herzlich Willkommen in der Regionalliga. Wenn du nur fünf Prozent weniger gibts, bekommst du schon auf die Fresse.“ Zwar war es ingesamt keine schlechte Vorstellung der SG Barockstadt, schon gar keine, die ein 0:3 rechtfertigen würde. Doch an das Niveau des Auftaktspiels gegen den TSV Steinbach Haiger (1:0) kam die Mannschaft von Trainer Sedat Gören zu keiner Phase der Partie. Während Aalen eben diese fünf Prozentpunkte mehr ins Spiel investierte.

Regionalliga Südwest: VfR Aalen leidenschaftlich und effizient

Jonas Pfalz hatte in der ersten Halbzeit die einzigen Abschlüsse der Gäste. Gefahr bestand für VfR-Torwart Michel Witte aber keine. „Wir machen eigentlich ein gutes Spiel, aber die Abstände nach vorne waren zu groß. Dadurch sind wir nicht zu Abschlussgelegenheiten gekommen“, betonte Rummel, der von einer schlechten Boxbesetzung sprach. In der Regionalliga, fügte der Stürmer an, „bekommen wir keine zehn Chancen mehr pro Partie.“

Auf der anderen Seite brannte Aalen ebenfalls kein Chancen-Feuerwerk ab, SGB-Schlussmann Tobias Wolf musste selten eingreifen. Wenn der VfR aber vor seinem Tor auftauchte, dann gleich so gefährlich, dass Wolf den Ball aus dem Netz holen musste. „Es ist total bitter, aber das kann jede Woche so sein. Kommen wir an unsere Leistungsgrenze, können wir jeden schlagen“, sagte Rummel. Daher gelte es nun, die Fehler aufzuarbeiten und gegen die zweite Mannschaft des FSV Mainz 05 einen neuen Anlauf zu starten, an das Niveau aus dem Steinbach-Spiel anzuknüpfen. Dann wieder mit den eigenen Fans im Rücken. 

Gerade in den Anfangsminuten schien es so, als sei die Barockstadt beeindruckt von der Kulisse im Ostalb-Stadion, das vor etwa sieben Jahren noch Zweitliga-Fußball gesehen hat. Fehlpässe, Stockfehler, Ungenauigkeiten. Und auf der Gegenseite eine beinahe vollbesetzte Stehtribüne, die die Heimmannschaft pausenlos mit Fangesängen anfeuert. Eine schöne Atmosphäre für ein Regionalliga-Spiel - ebenfalls etwas, an das sich die SG Barockstadt nun gewöhnen muss.

Auch interessant