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FSV Frankfurt: Ein Umbruch als große Chance?

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Von: Tino Weingarten

Als Mannschaft zusammenwachsen: Der FSV Frankfurt steckt mitten im Umbruch.
Als Mannschaft zusammenwachsen: Der FSV Frankfurt steckt mitten im Umbruch. © Tino Weingarten

Der FSV Frankfurt hat einen enormen Umbruch zu moderieren. 20 Spieler verließen den Verein, 14 Neuzugänge stellte der Regionalligist vor. Eine große Aufgabe für den 26-jährigen Trainer Tim Görner.

Schon vor der vergangenen Saison krempelte der FSV seinen Kader gewaltig um, entging dem Abstieg in die Hessenliga nur knapp. Eine noch größere Fluktuation hatte der Verein letztmals 2017, als die Frankfurter nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga in der 3. Liga Letzter wurde und seither in der Regionalliga spielt. Damals verließen gar 25 Spieler den FSV, 23 Neue kamen hinzu. In diesem Jahr sind Jake Hirst, Ahmed Azaouagh, Cas Peters und Manuel Reutter die einzigen verbliebenen Stammspieler der Vorsaison.

FSV Frankfurt könnte weitere Neuzugänge vorstellen

Im Testspiel gegen den SV Neuhof wurde der FSV im Laufe des Spiels stärker, nachdem die Anfangsphase an den Hessenligisten gegangen war. Mit Ball fehlte Cheftrainer Tim Görner, der das Amt im Frühjahr vom jetzigen Sportlichen Leiter Thomas Brendel übernahm, der ein oder andere Laufweg, weshalb er nicht unglücklich damit ist, noch zwei Wochen bis zum Saisonstart gegen die TSG Balingen. Görner muss den Umbruch in eine erfolgreiche Saison umleiten, eine gewaltige Aufgabe für den erst 26-Jährigen.

Zumal sich der Kader erst nach und nach zusammenstellte. Eine wirkliche Arbeit als Mannschaft war für Görner lange nicht möglich. „Am Anfang waren wir noch nicht so vollzählig, die letzten anderthalb Wochen konnten wir uns aber auf uns einspielen und mehr taktisch arbeiten“, sagt der FSV-Trainer, der aber durchblicken ließ, dass bis zum Start in die Regionalliga noch etwas auf der Seiten der Zugänge passieren könnte. Mit Noel Knothe, der für den 1. FC Nürnberg fünfmal in der 2. Bundesliga auflief, und dem dominikanischen Nationalspieler Fabian Messina, der höherklassige Angebote abgelehnt haben soll, scheinen die neuen Stützen gefunden.

Ein wenig unumgänglich sei der Umbruch gewesen. Nach einer Saison, in der dem Absturz in die Hessenliga nur knapp entgangen wurde, obwohl der FSV in der Spielzeit zuvor mit 70 Punkten in der Top-Sechs stand. Görner jedenfalls ist zufrieden mit der Kaderzusammenstellung: „Wir haben einen richtig guten Spirit in der Mannschaft und Spieler, die Bock und Talent haben. Jetzt gilt es, das ganze zu formen, um eine hoffentlich erfolgreichere Saison zu spielen.“

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