Kickers Offenbach Symbolfoto Trikot Regionalliga Südwest
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Die Kickers Offenbach haben auf die Stellungnahme der Regionalliga Südwest reagiert.

Kickers Offenbach

Regionalliga wehrt sich gegen Vorwürfe des OFC, Sobotzik legt nach

Im Streit zwischen Kickers Offenbach und der Fußball-Regionalliga Südwest GbR über die Anträge des OFC auf Spielverlegung ist kein Ende in Sicht. Im Gegenteil. Beide Seiten gaben am Abend Stellungnahmen ab. Zur Befriedung werden diese nicht beigetragen haben.

Offenbach – Für die Fans der Offenbacher Kickers war der Bösewicht im Streit um die jüngsten Anträge auf Spielverlegung ruck zuck ausgemacht: die Regionalliga Südwest GbR. Von der „Regionalliga Wildwest“ ist die Rede. Die Staffelleitung reagierte am Montagabend mit einer zweiseitigen Stellungnahme. Darin äußerte sie sich zur Sache - und zu den von OFC-Geschäftsführer Thomas Sobotzik erhobenen Vorwürfen, berichtet op-online.de*.

Der OFC habe mehr als 16 einsatzfähige Spieler gehabt, sodass kein „dringender Fall“ vorlag, der eine Absage gerechtfertigt hätte, heißt es. Auch die Situation, dass „eine behördliche Anordnung die Austragung eines Spiels nicht zulässt“, habe nicht vorgelegen, weil das „Zusammenkunftsverbot“ nur für Offenbach gegolten habe. Der OFC sei über diese Einschätzung informiert worden. Der Vorwurf der Kickers, sie seien zu rechtswidrigem Handeln angeleitet worden, „ist schlicht falsch“. Und weiter heißt es: „Hinsichtlich des Infektionsrisikos bei der An- bzw. Abreise (...) ist es Sache des Arbeitgebers, sämtliche erforderlichen Maßnahmen (...) zu ergreifen.“ Dies sei „anderen Ligateilnehmern problemlos“ gelungen. Fakt ist aber auch, dass wegen dem OFC seit Beginn der Pandemie keine Partie verlegt werden musste, während andere Klub mehrfach betroffen waren.

Sobotziks Reaktion ließ jedenfalls nicht lange auf sich warten. Er forderte die Regionalliga dazu auf, „mit dem Verbreiten von Unwahrheiten aufzuhören“. Unter anderem stimme die in der Mitteilung verbreitete Anzahl der Personen, auf die sich das Zusammenkunftsverbot beziehe, nicht. Die Liga sei zudem „nicht befugt, behördliche Anordnungen für rechtsunwirksam zu erklären“. Und es sei auch nicht ihre Aufgabe, „die Gesundheitsgefährdung einzuschätzen“. (Von Christian Düncher) *op-online.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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