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Keine Wechselgedanken bei Aaron Frey

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Von: Ralph Kraus

Aaron Frey hat in der ersten Saisonhälfte der Regionalliga Südwest jede Minute für die SG Barockstadt auf dem Platz gestanden
Aaron Frey stand in der ersten Saisonhälfte der Regionalliga Südwest jede Minute für die SG Barockstadt auf dem Platz. © Rolf Herchen/Charlie Rolff

Aaron Frey ist der Newcomer im Trikot der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz. Vor der Saison vom Hessenligisten 1. FC Erlensee nach Fulda gekommen, schaffte es der 25-Jährige auf Anhieb, sich beim Neuling der Regionalliga Südwest nahezu unverzichtbar zu machen. 

Gemeinsam mit Marius Grösch bildet Frey die Innenverteidigung, die die Grundlage für die starke erste Saisonhälfte des Aufsteigers in der Regionalliga Südwest bildet. Die beiden Abwehrhünen sind die einzigen beiden Spieler im Kader, die alle 20 Spiele absolviert und bisher in jeder einzelnen Minute auf dem Platz standen.

SG Barockstadt: Aaron Frey hegt keine Wechselgedanken

Frey fühlt sich in Osthessen pudelwohl, wohnt mittlerweile auch in Fulda, wo er gerade an der Hochschule seinen Master macht. „Es passt hier einfach alles. Privat, beruflich und sportlich bin ich sehr zufrieden. Es hätte niemand gedacht, dass wir so eine gute Rolle spielen. Wir haben in jedem Heimspiel 2000 Zuschauer und die Region unterstützt uns super. Wenn mir einer vorher gesagt hätte, dass es so laufen würde, wie es bis jetzt gelaufen ist, dann hätte ich das sofort unterschrieben“, schmunzelt Frey.

Zu den größten Herausforderungen für die Verantwortlichen der SG Barockstadt dürfte nun in den kommenden Wochen gehören, Frey in Fulda zu halten. Das könnte schwierig werden. Zwar sagt Frey, „dass bislang keine einzige Anfrage bei mir angekommen ist“, aber die Konkurrenz aus den höheren Profiligen dürfte ihn längst auf dem Schirm haben. Frey, der noch einen Vertrag bis zum Sommer 2024 besitzt, geht mit der Situation ganz entspannt um: „Man soll ja im Fußball nie etwas ausschließen, aber ganz ehrlich: Da müsste wirklich schon alles passen und es müsste für mich der nächste, logisch nachvollziehbare, Schritt sein. Aber da bin ich aktuell ganz weit von weg und hege auch keine Gedanken daran.“

Lieber schaut der Abwehrmann, der bei Germania Nieder-Rodenbach mit dem Fußball begann, auf das, was für ihn greifbar ist und freut sich schon auf den Trainingsstart am 16. Januar. „Niemand hätte uns so eine gute Rolle zugetraut, und wir sind der einzige von vier Aufsteigern, der nicht mittendrin im Abstiegskampf steckt. Die Stadt, die Leute, die Mannschaft sind Motivation und Anreiz genug, um dann wieder alles voll reinzuhauen.“

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