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SG Barockstadt nach 1:1 gegen Koblenz: „Für ein Heimspiel zu wenig“

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Von: Tino Weingarten

Bildergalerie vom Regionalliga-Spiel SG Barockstadt gegen Rot-Weiss Koblenz
Marius Grösch (links) und die SG Barockstadt waren mit der Leistung im Heimspiel unzufrieden. © Charlie Rolff

Zehn Spiele ungeschlagen, 21 Punkte und Platz sechs in der Regionalliga – die Bilanz der SG Barockstadt ist sehr positiv zu bewerten. Doch nach dem 1:1 gegen Rot-Weiss Koblenz überwog der Frust über das vierte Remis in Folge.

Mit 20 Punkten startete die SG Barockstadt in das Spiel gegen Koblenz, die Hälfte der ominösen 40-Punkte-Marke, die in der Theorie für den sicheren Klassenerhalt steht. „Vor dem Spiel haben wir einen Strich gezogen, jetzt geht es neu los. Wir wollten mit drei Punkten starten, das haben wir aber nicht geschafft“, sagte Marius Grösch nach dem Unentschieden gegen Rot-Weiss.

SG Barockstadt: Marius Grösch unzufrieden mit Leistung im Heimspiel

Zu wenig sei das 1:1 gegen Koblenz gewesen, was jedoch nicht mit der Tabellensituation der Gäste in Zusammenhang stehe. „Wir wissen, wo wir herkommen und was unser Ziel ist. Da lassen wir uns nicht reinreden. Aber zu Hause, egal gegen welchen Gegner, wollen wir mehr Chancen, mehr Druck erzeugen“, erläutert Grösch die Gründe über den verpassten vierten Heimsieg der Saison. Ihm war das Spiel mit dem Ball, wie Trainer Sedat Gören es ebenfalls feststellte, zu wenig, um dreifach zu punkten. Marius Löbig hatte eine Großchance, Torschütze Leon Pomnitz hätte bei einem präziseren Pass eine haben können, und kurz vor Schluss wurde der eingewechselte Dominik Wüst geblockt – zu wenig für den Anspruch der Barockstadt in einem Heimspiel. „Als Team standen wir recht ordentlich, haben wenig zugelassen. Aber vorne war das deutlich zu wenig zu Hause“, sagte Grösch.

Entsprechend war nach Abpfiff in der Johannisau niemand so wirklich zufrieden mit den hinter ihnen liegenden 90 Minuten. Seit zehn Spielen ist die SGB ungeschlagen, ist bester Aufsteiger der Regionalliga. Doch diese Zwischenbilanz sollte nach dem vierten Remis in Serie am Samstagnachmittag zunächst niemanden interessieren. „Das ist eine schöne Nebenerscheinung, bringt uns aber nichts. Die Enttäuschung über die Leistung überwiegt, weil wir uns mehr vorgenommen haben, es aber nicht auf den Platz gebracht haben“, betonte Abwehrchef Grösch.

Dem 28-Jährigen war es wichtig, das gesunde Maß zwischen Enttäuschung über die eigene Leistung und dem Stolz auf das bislang Erreichte hervorzuheben. Nach 13 Spielen hat die SG Barockstadt nichts mit den Sorgen zu tun, die beispielsweise die Mitaufsteiger in Reichweite der Abstiegsplätze haben: „Wir wollen uns nicht zu kleinreden, aber auch nicht zu hoch. Wir haben 21 Punkte und können stolz darauf sein.“

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