1. torgranate
  2. Regionalliga

SG Barockstadt: Stadion gegen Tabellenführer SSV Ulm erstmals ausverkauft?

Erstellt:

Von: Ralph Kraus

Regionalliga-Auftakt der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz in Bildern
Gegen den SSV Ulm könnte die SG Barockstadt im Stadion erstmals ausverkauft melden. © Charlie Rolff

Die Haupttribüne im Fuldaer Stadion war am vergangenen Samstag gegen den FSV Frankfurt so voll wie seit über 20 Jahren nicht mehr. Gegen den SSV Ulm scheint sogar das Schild „ausverkauft“ möglich.

Hintergrund sind die Bauarbeiten in den beiden Kurven. So darf die SG Barockstadt diesmal 1900 Zuschauer in den Fuldaer Bereich einlassen. Außerdem gibt es 600 Plätze im Gästebereich. Der ist diesmal – so wie schon gegen Trier und Worms – nur über die Olympiastraße zu erreichen.

SG Barockstadt: Stadion gegen den SSV Ulm erstmals ausverkauft?

„Wir empfehlen den Fuldaer Zuschauern daher, sich Karten über den bekannten Vorverkauf zu besorgen oder aber am Samstag sehr pünktlich im Stadion zu sein. Wir haben aktuell nur ein bestimmtes Kontingent zur Verfügung und die Nachfrage ist riesig. Ich vermute, dass wir alle Karten verkaufen werden, zumal wir ja schon gegen den FSV Frankfurt nahe an der Grenze waren“, sagt Fuldas Manager Sebastian Möller.

„Wir als Spieler waren gegen den FSV auch überrascht, dass letztlich so viele Zuschauer kamen, obwohl wir in den Heimspielen davor nicht unbedingt zu 100 Prozent überzeugt hatten und dazu die Partie davor in Stuttgart verloren haben. Aber das zeigt, dass das Ganze wächst. Trotzdem ist jedem Spieler bewusst, dass das auch alles mit dem Erfolg steht und fällt“, so Kapitän Patrick Schaaf.

Große Töne will der Spielführer vor dem Spiel gegen den SSV Ulm nicht spucken. „Jeder weiß, dass Ulm eine gestandene Mannschaft ist, die klare Ambitionen Richtung 3. Liga hat. Deshalb werde ich mich vorher auch nicht hinstellen und sagen, dass wir die schlagen. Was ich aber versprechen kann ist, dass wir wieder alles reinhauen und alles dafür tun werden, dass wir Ulm das Leben so schwer wie möglich machen.“

SG Barockstadt gegen SSV Ulm: „Die Köpfe sind wieder frei“

Wichtig sei der Sieg gegen den FSV Frankfurt gewesen, sagt Schaaf: „Nach den vielen Unentschieden und der Niederlage in Stuttgart sind die Köpfe wieder frei. Wir hatten im Oktober ein kleines Tief, was aber normal ist für den Oktober. Da werden die Plätze tief – auch im Training – was die Sache für eine Mannschaft wie uns, die viel über die Kraft kommt, nicht leichter macht. Von daher war das 2:1 ganz wichtig.“

Beim SSV Ulm wird ein alter Bekannter im Kader stehen. Lorenz Otto stammt aus dem Gersfelder Ortsteil Rengersfeld, ging im Jugendbereich seinen Weg über die Nachwuchsmannschaften des TSV Lehnerz und des JFV Viktoria Fulda, ehe er ins Nachwuchsleistungszentrum von Rot-Weiß Erfurt wechselte. Nach fünf Jahren beim 1. FC Kaiserslautern folgte im Sommer der Wechsel nach Ulm. Für den 1,97 Meter großen Schlussmann gab es bislang in der Regionalliga aber noch keine Minute Einsatzzeit. Unumstritten die Nummer Eins der Ulmer ist bisher Christian Ortag, der alle 15 Partien bestritt. Übrigens: Trainer von Lorenz bei Viktoria Fulda war unter anderem der heutige Barockstadt-Co Atilla Güven.

Auch interessant