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Steinbachs Reserve blickt Richtung Hessenliga

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Felix Nolte ist von Eintracht Stadtallendorf zurück nach Ederbergland gekehrt - kam verletzungsbedingt bislang aber kaum zum Zug. Foto: Charlie Rolff
Felix Nolte ist von Eintracht Stadtallendorf zurück nach Ederbergland gekehrt - kam verletzungsbedingt bislang aber kaum zum Zug. © Charlie Rolff

Drei Mannschaften bewerben sich nach der Hälfte der Spielzeit in der Verbandsliga Mitte um einen Aufstieg in die Hessenliga.

Angeführt wird das Trio von der zweiten Mannschaft des Regionalligisten TSV Steinbach. Ungeschlagen führt Steinbach II die Tabelle an, wobei das Team sowohl den treffsichersten Angriff als auch die Abwehr mit den wenigsten Gegentoren stellt.

Angeführt wird der Ligaprimus vom ein oder anderen gestandenen Spieler wie beispielsweise dem mittlerweile 38-jährigen Hüsni Tahiri. Der Albaner spielte vorher für die Sportfreunde Siegen sowie die Hessenligisten Waldgirmes und Hadamar.

Verfolger Nummer eins dürfte der SV Niedernhausen sein. Das Team aus dem Rheingau-Taunus-Kreis liegt direkt an der Stadtgrenze zu Wiesbaden. Zwar ist der SVN in der Tabelle „nur“ Dritter, hat aber noch das Nachholspiel gegen Weyer in der Hinterhand. Bei einem Sieg würde Niedernhausen bis auf zwei Zähler an Steinbach II heranrücken.

Für den ehemaligen Hessenligisten FC Ederbergland wird es wohl schwierig, bei fünf Punkten Rückstand die zwei bärenstarken Konkurrenten abzufangen. Zu viele "einfache" Punkte ließ die Spielgemeinschaft aus Battenberg und Allendorf bisher liegen. Als Beispiele seien das 1:1 daheim gegen Weyer sowie die Niederlagen in Kinzenbach (1:5) und Bauerbach (1:2) genannt – alle Gegner kämpfen um den Ligaverbleib.

Allerdings hatte der Tabellenzweite auch Pech, dass Torjäger Felix Nolte erst wegen eines Muskelbündelrisses und nun seit Monaten wegen eines Kreuzbandrisses ausfällt. Der aus Stadtallendorf zurückgekehrte 30-Jährige kam bisher nur auf vier Einsätze und ein Saisontor. Gemeinsam mit Nolte war Innenverteidiger Kevin Vidakovics vom Regionalligisten gekommen. Vidakovics führt Ederbergland als Kapitän an. Übrigens: Ein Nachteil für Niedernhausen und Ederbergland könnte werden, dass beide ihre Heimspiele gegen Steinbach II und somit den ersten direkten Vergleich je mit 0:1 verloren haben.

Eine gute Runde spielt auch die „Alt-Herren-Mannschaft“ der Liga. Mit Gino Parson und Kapitän Pierre Chabou steht das Gerüst von TuBa Pohlheim rund um zwei 42-Jährige. Pohlheim steht für das höchste Ergebnis in der bisherigen Saison, als Gießen II 9:0 vom Feld gefegt wurde.

Enttäuschend läuft die Runde für den Traditionsverein VfB Marburg, der sogar – wie alle Teams ab Platz sieben – in akuter Abstiegsgefahr schwebt. Die Schimmelreiter holten nur einen Sieg und vier Punkte aus den vergangenen neun Spielen. An der Gisselberger Straße schrillen längst die Alarmglocken.

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