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Adler mit Sieg aufs Niederaulaer Oktoberfest – Fotos

Die SG Johannesberg hat es verpasst, im Verbandsliga-Heimspiel gegen den SV Adler Weidenhausen etwas Zählbares mitzunehmen. Die Truppe von Zeljko Karamatic musste eine 1:2 (0:1)-Niederlage hinnehmen.

Wer sonst als Sören Gonnermann hätte die Partie zugunsten der Adler entscheiden können? Der Angreifer, der schon mehr als 300 Treffer in der Verbandsliga erzielt hatte, war lange abgemeldet, dann aber im entscheidenden Moment da. Johannesberg bekam eine Flanke nicht verteidigt, und Weidenhausens erfahrener Angreifer ließ sich die Chance nicht entgehen (81.). Ganz bitter für Johannesberg, denn das Tor fiel im direkten Gegenzug zu einem aberkannten Treffer der Hausherren. Patris Gjocaj hatte für Niklas Odenwald durchgesteckt, doch der Kapitän stand vermutlich im Abseits. Und statt 2:1 hieß es 1:2.

Gjocaj und Odenwald hieß auch die Kombination beim Ausgleichstreffer. Der Torschütze wurde bei einem Freistoß am zweiten Pfosten völlig alleine gelassen und köpfte ein (49.). Das 1:1 fiel kurz nach der Pause aus dem Nichts, denn in Hälfte eins waren die Gäste klar besser. Doch es fiel nur ein Treffer, der aus Johannesberger Sicht mehr als vermeidbar war. Nils Hartung, der später wegen einer klaffenden Platzwunde ins Krankenhaus musste, wollte einen langen Ball zurück köpfen, Johannes Kreis war aber schon aus seinem Kasten geeilt. Tim Ullrich sagte Danke (14.).

Youngster machen Fehler gut

Doch beide Youngster durften den Fehler wieder gutmachen. Kreis hielt mehrmals klasse, einige Male gegen Jan Gerbig, darunter super reaktionsschnell nach 71 Minuten. Die Parade gegen Ullrich fünf Minuten später war ebenso stark. Hartung durfte sich ebenfalls noch auszeichnen, als Gonnermann Kreis bereits umkurvt hatte, der Innenverteidiger aber für den geschlagenen Keeper auf der Linie klärte (77.). Und so konnte man nicht von einem unverdienten Auswärtssieg reden, wenngleich sich die Adler nach dem Ausgleichstreffer erstmal schütteln mussten.

"Da haben wir erstmal 15, 20 Minuten gebraucht um wieder klarzukommen. Unser Sieg ist verdient, aber auch glücklich. Wenn du wie Johannesberg unten drin stehst, verlierst du so ein Spiel eben", befand Weidenhausens Torschütze Ullrich. Für die Adler ging es anschließend weiter aufs Oktoberfest in Niederaula: Ullrich, dessen Vater Frank dort Trainer ist, versprach einen feuchtfröhlichen Abend. Gedämpfter war natürlich die Stimmung bei Johannesberg, wenngleich Odenwald viel Positives mitnehmen konnte: "Über das Chancenplus des Gegners müssen wir nicht reden, aber von der Leistung her waren wir sicherlich gleichwertig. Gerade kämpferisch war es top. Darauf lässt sich aufbauen."

Die Statistik:

SG Johannesberg: Kreis; Grosch, Srsen, Hartung (88. Vico), Ristevski – Gjocaj, Köpf (46. Maierhof), Milankovic, Ferreira da Silva – Odenwald, Butsch (85. Möller).
SV Weidenhausen: Wassmann; Görs (78. Immig), Hammer, Toro Moreno, Beng – Löffler, Ullrich – K. Krug, M. Krug (60. T. Gonnermann), Gerbig – S. Gonnermann.
Schiedsrichter: Lars Wacker (SV Bruchenbrücken).
Zuschauer: 140.
Tore: 0:1 Tim Ullrich (14.), 1:1 Niklas Odenwald (49.), 1:2 Sören Gonnermann (81.).

Rubriklistenbild: © Foto: Jonas Wenzel

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