Fußball, Herren, Freundschaftsspiel, SG Gundhelm/Hutten (blau/schwarz) gegen SV Welkers (gelb/blau)
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Anton Balz wird erstmals in der Liga für Johannesberg auf der Trainerbank sitzen.

Derby gegen Barockstadt II

Bei Balz‘ Debüt: Johannesberg nimmt sich Beispiel an Thalau

Nach zwei Absagen am ersten Rückrunden-Spieltag soll am Sonntag (16 Uhr) das erste Osthessen-Derby im neuen Verbandsliga-Jahr steigen. Die SG Johannesberg empfängt die U23 der SG Barockstadt.

Während die SGB mit dem Sieg gegen Gudensberg erfolgreich gestartet ist, gab es für die SGJ zwei Niederlagen. Besonders schmerzhaft war das jüngste 2:5 in Dörnberg, als es bereits zur Pause 0:4 stand. „Auf der Heimfahrt herrschte Stille pur, Spieler und Trainerteam waren total enttäuscht. Eine solche Niederlage geht nicht einfach so an den Jungs vorbei, wir wollen Wiedergutmachung“, betont Johannesbergs Trainer Anton Balz.

Der 36-Jährige wird erstmals auf der Trainerbank sitzen, nachdem der bis Oktober tätige Spielertrainer von Gundhelm/Hutten in der Vorbereitung in einem Testspiel gegen Leusel auflief, dabei aber – trotz anderes Kenntnisstandes – keine Gastspielgenehmigung hatte. Die folgende Sperre hat Balz nun „abgesessen“, dennoch quält ihn die personelle Lage. Nach drei kurzfristigen Corona-Fällen vor dem Dörnberg-Spiel ist mit Nikola Milankovic und Kirche Ristevski weiter die Defensive betroffen, Adrian Köpf und Leon Butsch fehlen verletzt, zudem sind die Mittelfeldspieler Niklas Zeller und Patris Gjocaj fraglich. „Thalau hat es vorgemacht, wie man unabhängig des Kaders mit Kampf und Einstellung bestehen kann. Wir müssen gegen diesen blutjungen, spielfreudigen Gegner voll dagegenhalten. Es wird nicht reichen, nur gegen die direkten Konkurrenten zu punkten“, weiß Balz.

Röder vor Rückkehr ins Britannen-Tor

Ähnlich angespannt wie in Johannesberg ist die personelle Lage in Eichenzell vor dem Heimspiel gegen Dörnberg (Sonntag, 15 Uhr). Angreifer Patrick Broschke kann nach einer Meniskus-Operation in dieser Saison nicht mehr spielen, zudem verkompliziert Corona die Lage. Spielertrainer Sebastian Sonnenberger ist zwar frei getestet, aber ob er auflaufen kann, wird sich erst kurzfristig entschieden. Immerhin steht Marcel Röder im Tor vor der Rückkehr, nachdem zuletzt Vorstand Heiko Rützel in den Kasten musste.

„Mut macht, dass wir abgesehen von den Langzeitverletzten auf einem guten Fitnessstand sind“, unterstreicht Sonnenberger aber. Drei Platzverweise gab es im Hinspiel, die Eichenzeller wissen um die Kampfstärke des Gegners, der genau wie die Britannia Punkte für den Klassenerhalt braucht. „Unsere Lage ist allemal bedrohlich. Aber wir können mit unserer eigenen Leistung dafür sorgen, dass wir langfristig über dem Strich stehen“, zeigt sich Sonnenberger selbstbewusst.

Selbstvertrauen hat auch die SG Ehrenberg getankt, die dem Zweiten Weidenhausen ein 1:1 abtrotzte. Im Heimspiel gegen den Sechsten Lichtenau (15 Uhr, in Wüstensachsen) ist genauso etwas drin für die Rhöner. Schlusslicht Thalau tritt zeitgleich bei Abstiegskandidat Hombressen/Udenhausen an.

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