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Der OSC marschiert weiter und weiter – Fotos

Der OSC Vellmar pflügt weiter durch die Verbandsliga: Im komplizierten Spiel bei Barockstadts U 23 setzte sich Jörg Müllers Team mit 3:1 (2:1) verdient auf dem B-Feld der Johannisau durch – und bleibt weiterhin ungeschlagen.

Dabei hatte sich Barockstadt ein wenig selbst um ein gutes Spiel und die nicht unverdiente Führung nach einer guten halben Stunde gebracht. Führung? Maurice Weitzel spielte einen guten Ball in die Tiefe, den Ronaldo Zenuni für "Aushilfe" Leon Wittke scharf machte. Wittke traf von halbrechts ins lange Eck (28.). Um den Lohn gebracht? Am Strafraumeck foulte Marcel Huder – recht unbeholfen und vor allem ob der Position und der Vielzahl an Mitspielern im Strafraum unnötig – Maximilian Werner. Der Elfmeter war für Enes Glogic nicht mehr als Formsache (31.). Noch bitterer das 2:1 für Vellmar, weil die Ecke von Tolga Yantut zwar gut getreten war, dennoch SGB-Keeper Maximilian Weisbäcker mit seiner Statur den Ball festmachen muss. Machte er nicht und Torjäger Serkan Aytemür traf per Kopf (36.). Die Reaktion des OSC war spitze, das Spiel keine zehn Minuten nach Rückstand gedreht – obwohl insgesamt sieben Spieler ausfielen.

Und nach der Pause war es dann Weitzel, der als Kapitän der eigenen Mannschaft einen Bärendienst erwies: Seine Gelb-Rote Karte nach 53 Minuten sorgte für eifrige Diskussionen. "Fingerspitzengefühl", forderte SGB-Trainer Florian Roth und wurde von Schiedsrichter Jannis Jäschke (Offenbach) nicht erhört. Der handelte vielmehr konsequent, denn Weitzel hatte gegen Janik Ziegler den Fuß draufgehalten. "Ich kann Sie ja verstehen. Aber er hält die offene Sohle auf den Knöchel des Gegenspielers. Da gibt es keinen Spielraum", erklärte Jäschke dem reklamierenden Roth an der Seitenlinie.

Roth haderte damit, dass zuvor mit "zweierlei Maß" gemessen worden sei, aus seuinber taktische Foulspiele hätte Jäschke beim Gegner nicht mit zwingenden Gelben Karten gesühnt. Helfen sollte das Gemähre nichts, die Entscheidung stand. Die Unterzahl bewirkte das Übliche: Vellmar, vorher schon nicht super gut, investierte noch etwas weniger. Trotzdem verpasste insbesondere Maximilian Werner mehrfach die Vorentscheidung, weswegen Barockstadt lange im Spiel blieb, ohne wirklich gefährlich zu werden. Erst Egil Milloshaj im Schlussakkord machte den Auswärtssieg nach schöner Kombination über rechts dingfest (83.). Sehr zur Freude von Müller, der sich nach einer schwierigen Woche wegen eklatanter Personalprobleme einfach glücklich zeigte.

Die Statistik:

SG Barockstadt II: Weisbäcker; Weitzel, Liebermann (75. Drimalski), Huder (69. Witte) – Jakob, Kocak, Vinojcic, Querios – Leon Wittke – Mulaj, Zenuni.
OSC Vellmar: Dietrich; Lesser, Siebert, Welker, Ziegler – Milloshaj (90. Boukouh), Yantut (80. Scherer) – Werner, Glogic, Akman (88. Hurmaci) – Aytemür.
Schiedsrichter: Jannis Jäschke (Offenbach).
Zuschauer: 160.
Tore: 1:0 Leon Wittke (28.), 1:1 Enes Glogic (31., Foulelfmeter), 1:2 Serkan Aytemür (36.), 1:3 Egil Milloshaj (83.).
Gelb-Rote Karte: Maurice Weitzel (53., Barockstadt II).

Rubriklistenbild: © Foto: Kevin Kremer

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