Konnte mit einem Punkt in Lichtenau sehr gut leben: Ehrenbergs Trainer Sebastian Vollmar. Foto: Ralph Kraus
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Konnte mit einem Punkt in Lichtenau sehr gut leben: Ehrenbergs Trainer Sebastian Vollmar.

Ehrenberg überrascht in Lichtenau

Die Auswärtsfahrt gen Norden zum Lichtenauer FV hat sich für die SG Ehrenberg gelohnt. In der Verbandsliga reichte es für einen Zähler beim 0:0.

Vor der Partie hätte Trainer Sebastian Vollmar einen Punkt blind unterschrieben, gehört der LFV doch zu den Spitzenteams. Im Nachgang wäre sogar ein Dreier möglich gewesen. In der Schlussminute hatte Christoph Neidhardt den Sieg am Fuß, sein Risiko am zweiten Pfosten wurde aber nicht belohnt. "Dennoch war es stark, was meine Mannschaft geliefert hat. Wir sind sehr geschlossen aufgetreten. Ein Tor wäre das i-Tüpfelchen gewesen", resümierte Vollmar. Dessen Team hatte weitere Gelegenheiten, Sven Bambey verzog aussichtsreich (8.), Neidhardt und Marius Bublitz stocherten im Strafraum umher (16.) und Mitte des zweiten Durchgangs versuchte sich Felix Beck mit einem tollen Distanzschuss.

"Es wird von Woche zu Woche besser. Das ist absolut sichtbar. Wie wir ein solches Spiel angenommen haben, ist klasse", sagte Vollmar, der zwei gute Gelegenheiten der Hausherren notierte. Ansonsten hatte Torhüter Simon Voll mehr Ruhe als erwartet. Die Hausherren mussten früh den Verlust von Stürmer Gambetta verkraften, der nach fünf Minuten verletzt ins Krankenhaus gebracht wurde.

Die Statistik:

Lichtenauer FV: Bantis; Orschel, Cucu, Antoniuc, Gambetta (7. Kaufmann, 46. Breidt), Dietz, Salioski, Grosu (70. Eker), Maneacov, Üstün, Mimbala.
SG Ehrenberg: Voll; Kemmerzell, Beck, Heil, Kosovan, Bambey, Bublitz (82. Dinkel), Mo. Schäfer, Breunig, Scheffler (64. Keidel), Neidhardt.
Schiedsrichter: Niklas Rüddenklau (TSV Ersen).
Zuschauer: 150.

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