Die Mannschaft des FSV Dörnberg bejubelt den Kreispokalsieg gegen Oberelsungen.
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Die Mannschaft des FSV Dörnberg bejubelt den Kreispokalsieg gegen Oberelsungen.

Dörnberg krönt erfolgreiche Saison

„Ich habe Bock auf ein Highlight-Spiel“

Der FSV Dörnberg hat in dieser Saison so ziemlich alles erreicht, was er hätte erreichen können. In der Verbandsliga hat der Club mit mehr als 40 Punkten die Klasse gehalten. Zusätzlich jubelte der FSV über den Kreispokalsieg. Die Ziele in der neuen Saison sind bereits jetzt klar: Klassenerhalt, 40 Punkte und im Hessenpokal weit kommen. Und dann soll der Mythos Bergstadion mit neuem Trainerteam fortgeführt werden.

„Der Hessenpokal im kommenden Jahr ist schon ein Highlight für uns“, sagt Dörnbergs Pressesprecher Andreas Weinreich. Durch den Gewinn des Kreispokals Hofgeismar-Wolfhagen gegen Kreisoberligist FC Oberelsungen (2:1) ist das Ticket schon sicher gelöst. „Der Jubel nach dem Spiel war besonders groß. Wir tun uns gegen solche Mannschaften traditionell schwer, aber das Spiel hat Spaß gemacht“, sagt Weinreich. Zusätzlich dazu gewann der FSV noch ein Freundschaftsspiel gegen den Regionalligisten KSV Hessen Kassel. Aller Voraussicht nach wird dieses aber nicht in der Sommervorbereitung absolviert, da der Terminkalender des KSV ziemlich voll ist. „Wir hätten das gerne vor der Saison mitgenommen. Aber wir holen das nach, das steht schon fest“, meint Weinreich.

Letzter Pokalerfolg liegt zehn Jahre zurück

Trotzdem stand der Titelgewinn im Vordergrund: Letztmals den Pokal in die Höhe recken konnte der FSV im Jahr 2012 dank eines 2:0-Erfolges gegen den damaligen Verbandsligisten Tuspo Grebenstein. „Es ist für uns nicht alltäglich, den Pokal zu gewinnen. Nach unserem Sieg gegen Hombressen war uns aber klar, dass wir der Favorit sind“, erläutert der Dörnberger. Es sei ein großer Schritt nach vorne gewesen: „Wir sind jetzt einen Schritt weiter als noch vor zehn Jahren.“

Seit dem Pokalsieg feierte das Team noch einen Meistertitel in der Gruppenliga Kassel im Jahr 2017. Zwei Jahre später folgte der Abstieg, 2020 wieder der Aufstieg in die Verbandsliga Nord. „Unser Ziel war es in diesem Jahr, die 40-Punkte-Marke zu knacken und die Klasse zu halten. Beides ist uns gelungen. Deswegen war diese Saison absolut erfolgreich für uns“, erklärte Weinreich. Der Pokal war dann noch die Kirsche auf der Torte.

Der Mythos Bergstadion

Ein weiteres Ziel, dass der FSV in dieser Saison noch hat, ist die bessere Platzierung als Lokalrivale SSV Sand. Angesichts der Ergebnisse am Mittwoch ist das sogar noch möglich. Während Dörnberg sein Spiel gegen Willingen gewonnen hat, verlor Sand in Johannesberg. „Das wäre auch noch so ein kleines Highlight für uns“, meinte Weinreich. Und die Planungen für die kommende Saison laufen bereits auf Hochtouren. So wurde mit Tobias Hake und Robert Franke bereits ein neues Trainerteam für das kommende Jahr gefunden. „Sie sollen den Mythos Bergstadion wieder fortführen. Der Gegner muss zittern, wenn er den Berg hochläuft und von 250 bis 300 Zuschauer begrüßt wird“, blickt Weinreich voraus.

Das „Spiel des Lebens“ könnte allerdings im Hessenpokal anstehen. Mit Losglück könnten dann Reagionalligisten auf den Verbandsligisten warten. „Mein Wunsch ist, dass wir eine oder zwei Runden weiterkommen. In der ersten Runde wäre ein Team aus dem Schwalm-Eder-Kreis schön. Aber wir nehmen das, was kommt“, hat Weinreich klare Vorstellungen. „Ich habe Bock auf ein Highlight-Spiel bei uns zu Hause.“ Weil er auch im Kreisfußballausschuss Hofgeismar-Wolfhagen aktiv ist, möchte er dem Kreis gerne ein solches Spiel geben. „Wir könnten dann vielleicht noch mehr Zuschauer anlocken, die bleiben und zu anderen Spielen kommen.“

Auch personell blickt er schon voraus. „Es wird keine spektakulären Neuverpflichtungen geben. Wir setzen da eher auf die Jugendarbeit und bauen diese Spieler ein“, sagt er. Weil die Jugendmannschaft des FSV - die JSG Warmetal - eine Spielgemeinschaft mit mehreren Teams ist, kommen nicht jedes Jahr viele Jugendspieler in die Senioren.

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