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Marco Link bei Überfall verletzt

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Thalaus Marco Link. Foto: Torgranate
Thalaus Marco Link. © Torgranate

Der FSV Thalau holte mit viel Leidenschaft im letzten Verbandsligaspiel des Jahres ein verdientes 2:2 gegen die Britannia aus Eichenzell. Einer wurde dabei aber vermisst: Innenverteidiger Marco Link.

Zunächst dachten viele, dass Link nach der Trennung unter der Woche von Trainer Meik Voll, der ihn Ende August an den Wittiggrund gelotst hatte, dem Verein den Rücken zugekehrt haben könnte. Doch dem war nicht so. Der Grund war wesentlich ernster und der Fußball wurde nur die schönste Nebensache der Welt.

Denn Link wurde am vergangenen Freitag Opfer eines Überfalls an seiner Arbeitsstelle. Der 40-Jährige ist in Wächtersbach für einen Personaldienstleister im Büro tätig. "Plötzlich stand ein Angestellter im Büro und wollte seine Papiere haben. Erst wurde er beleidigend gegenüber einem Kollegen, dann ist die Sache plötzlich eskaliert", erklärt Link, der ob des schwebenden Verfahrens nicht allzu viel verraten darf.

Fakt ist, dass Link mit einer Schusswaffe und einem Messer bedroht wurde. "In der einen Hand hatte mein Gegenüber eine Pistole, in der anderen Hand ein Messer. Die Pistole konnte ich ihm aus der Hand schlagen, aber mit dem Messer hat er mich verletzt." Link erlitt tiefe Schnittverletzungen in der Innenseite der Hand, mit der er die Klinge abwehrte. Dazu stach der Täter Link in den Oberschenkel. Der Täter wurde im Anschluss von der Polizei festgenommen.

Sportliche Zukunft offen

Was seine sportliche Zukunft angeht, kann Link noch keine genaue Auskunft geben. "Es ist ja kein Geheimnis, dass ich in Thalau helfen wollte und will. Aber es ist schon meine Bestreben, wieder einen Verein zu trainieren – egal ob als Trainer oder als Spielertrainer. Sollte in der Winterpause ein interessantes Angebot kommen, werde ich wohl gehen. Wenn nicht, spiele ich die Saison in Thalau fertig", sagt Link.

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