Lukas Ehlert droht im Topspiel auszufallen. Foto: Ralph Kraus
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Lukas Ehlert droht im Topspiel auszufallen.

Müller fordert vor Gipfeltreffen "Geilheit auf die Box"

Die SG Bad Soden jagt den OSC Vellmar: Die Nordhessen grüßen in der Verbandsliga Nord vom „Platz an der Sonne“. Sie stehen dort, wo die SG Bad Soden am Ende der Saison sein will. Am Samstag (14.30 Uhr) kommt es im Vellmarer Stadion an der Heckershäuser Straße zum Treffen der Topfavoriten auf den Meistertitel.

Vellmar thront, trotz einer bitteren 0:2-Niederlage in Sand, an der Tabellenspitze mit einem Spiel mehr auf dem Konto und vier Punkten Vorsprung vor den Kurstädtern, die als Tabellenvierter hinter dem CSC Kassel und dem SV Adler Weidenhausen in Lauerstellung liegen. Beide Teams werden von den Experten als etwa gleichstark eingeschätzt. Vellmar mit 39:14 Toren, Soden mit 40:13.

Während das Römmich-Team keinen expliziten Toptorjäger aufweist, sondern das Toreschießen auf mehrere Offensivspieler verlagert (Fiorentino, Ehlert, Bizcocho, Pospischil), brillieren beim OSC der 13-malige Torschütze Serkan Aytemür und Egli Milloschaj (12).

Bad Soden geht nach dem spielfreien Wochenende ausgeruht in den Tophit. Ein Vorteil? SG-Trainer Anton Römmich: „Das weiß man erst danach. Aber die Woche hat uns gut getan. Die Pause war gut für das Teambuilding. Einige haben ihre Wehwehchen auskuriert.“ Hinter dem erkälteten Rechtsaußen Lukas Ehlert steht ebenso ein Fragezeichen wie hinter Spielmacher Christian Pospischil. „Christian wird in den nächsten Tagen Papa, da kommt es ganz einfach auf den Tag an, ob er spielen wird.“ Dennoch hat Römmich genug Alternativen, um in Vellmar zu bestehen. „Ich hoffe, dass es mir die Jungs bis Samstag richtig schwer machen bei der Aufstellung.“ Römmich geht die Partie selbstbewusst an: „Ich richte mich nicht nach Vellmar, nur weil die zwei gute Stürmer haben. Wir schauen auf uns, und ich hoffe, dass wir unseren guten Lauf und unsere Serie ausbauen können.“ Der Trainer will in Vellmar das Maximale rausholen, will von Anfang an auf Sieg spielen lassen.

Vellmars Trainer Jörg Müller fordert nach den Niederlagen gegen CSC Kassel und Sand die „Geilheit auf die Box“. Man müsse wieder nach vorne kehren, was die Mannschaft bis dahin so ausgezeichnet habe. „Wir haben so viele Tore geschossen, weil wir genau diese Torgeilheit hatten.“

Für Müller ist Bad Soden der Topfavorit auf den Titel. „Wir freuen uns auf dieses Spiel.“ Müller verspricht Soden einen heißen Tanz, denn sein Team werde aggressiver in der Zweikampf-Führung sein, um den Sieg zu erzwingen. Beim OSC nicht dabei sind Stürmer Maximilian Werner, Tolga Yantut (Mittelfeld) und Innenverteidiger Oliver Scherer (alle verletzt).

SG setzt Fanbus ein

Soden-Fans können sich für den extra gecharterten Fanbus anmelden. SG-Manager Wladimir Römmich nimmt Anmeldungen per Mail, Facebook, Instagram oder telefonisch entgegen. Abfahrt um 11.30 Uhr am Clubhaus. / elv

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