Meik Voll jubelt mit dem Team der SG Ehrenberg.
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Meik Voll jubelt mit dem Team der SG Ehrenberg.

Nach sechs Wochen hat Voll fertig

Nach Klassenerhalt: Voll dankt bei Ehrenberg ab

Die SG Ehrenberg spielt auch in der kommenden Saison Verbandsliga. Doch mit welchem Trainer? Meik Voll hat mit seinem Co-Trainer nach dem letzten Spiel gegen den SSV Sand sein Amt niederlegt.

Anfang Mai übernahm Voll das Amt von Sebastian Vollmar. Der Erfolg stellte sich ein, aus den ersten fünf Partien glückten elf Punkte und der Klassenerhalt war nach der sechsten Partie – dem 0:4 gegen den CSC Kassel – fix. „Auftrag ausgeführt“, prangerte auf den T-Shirts des Ehrenberger Kaders nach dem letzten Saisonspiel. Für den 46-jährigen Trainer waren es „unglaublich emotionale Wochen. Die Aufgabe war groß, doch gemeinsam haben wir sie gemeistert. Die Jungs können stolz auf sich sein.“

Von Beginn an war die Zusammenarbeit mit Voll und Lingelbach nur bis Saisonende ausgelegt. Zwischendurch wurden Stimmen laut, die eine Verlängerung in den Raum stellten. Voll schiebt an, „dass ich mit Blick auf die emotionale Schiene – Mannschaft, Vorstand und das ganze Drumherum sind einfach der Wahnsinn – liebend gerne weitergemacht hätte. Allerdings stehen privat andere Dinge in der kommenden Zeit im Vordergrund. Bei Hugo sieht es ähnlich aus.“ Der Ex-Flieden-Coach spielte somit nur rund sechs Wochen den „Feuerwehrmann“.

Sven Kemmerzell wurde zum Ehrenberger Spieler der Saison gewählt.

Bleibt die Frage, wer Nachfolger bei den Rhönern wird. Und mit welchem Kader dieser in die neue Saison geht. Bislang stehen den sieben Abgängen Christoph Neidhardt (SG Borsch), Niklas Bleuel (TSV Pilgerzell), Bastian Stumpf (SG Eiterfeld/Leimbach) sowie Sven Bambey, Marius Bublitz, Jan-Hendrik Topmöller und Toni Leimbach (pausieren, lass den Pass in Ehrenberg liegen) zwei Zugänge mit Tim Hillenbrand und Maxim Meister (A-Junioren JFV Gemeinde Petersberg-Fulda) gegenüber. David Wollny soll indes bei der SGE über den Sommer hinaus bleiben.

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