Was sagt die Uhr, Florian Roth? Der Trainer der Barockstadt-Reserve freut sich auf die Partie gegen Tabellenführer OSC Vellmar. Foto: Ralph Kraus
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Was sagt die Uhr, Florian Roth? Der Trainer der Barockstadt-Reserve freut sich auf die Partie gegen Tabellenführer OSC Vellmar.

Roth ohne Angst

Der Tabellenführer gibt sich die Ehre in der Johannisau: Mit dem OSC Vellmar hat die zweite Mannschaft der SG Barockstadt am Samstag (16.45 Uhr) den ungeschlagenen Ligaprimus der Verbandsliga Nord zu Gast.

Angst vor dem großen Namen hat Barockstadt-Trainer Florian Roth nicht. Auch, wenn sein Team zuletzt nur eines der vergangenen sechs Spiele gewonnen hat. „Wir haben größten Respekt und wissen um die Qualitäten von Vellmar. Aber wir gehen auch in dieses Spiel mit der Vorgabe, dass wir gewinnen wollen. Klar schauen wir immer auch nach dem Gegner, aber das Hauptaugenmerk liegt auf den eigenen Stärken“, verdeutlicht Roth.

Dass es ergebnistechnisch zuletzt nicht so toll lief und sein Team in der Tabelle etwas abgefallen ist, lässt Roth eher kalt: „Ich würde die vergangenen Wochen nicht als Abwärtsspirale bezeichnen. Vielmehr haben wir inhaltlich in jedem Spiel geliefert. Was nicht gestimmt hat, waren die Resultate, was an einzelnen Undiszipliniertheiten oder an wenigen individuellen Fehlern lag, die der Gegner eiskalt genutzt hat“, beschreibt Roth die Entwicklung.

Stark sei beispielsweise das jüngste 3:3 in Bad Soden gewesen. „Wer bei so einem Gegner in Unterzahl einen Zwei-Tore-Rückstand aufholt, der darf sich im Anschluss auch mal kurz auf die Schulter klopfen. Das war taktisch schon wirklich gut“, macht der Barockstadt-Coach klar.

Für Roth wird es am Samstag eine neue Erfahrung geben. Weil die erste Mannschaft quasi das „Vorspiel“ absolviert, weiß Roth nicht, wen ihm Sedat Gören im Anschluss noch zur Verfügung stellt. „Dadurch ist es als Trainer natürlich schwierig, denn du kennst weder die Personen, die dir zur Verfügung gestellt werden, noch die Positionen, die sie bei dir spielen sollen. Das heißt für mich, dass ich eine Stunde vorher mit den Planungen beginnen muss. Das ist etwas Neues für mich“, sagt Roth.

Wieder ein 1:0?

Zwei 1:0-Siege am Stück verbuchte zuletzt die SG Ehrenberg, die nun am Sonntag (15 Uhr) die FSG Gudensberg zu Gast hat. „Seit die Verletzten wieder zurück sind, haben wir wieder neue Optionen. Ich hatte beispielsweise erstmals den Fall, dass ich vier Mann an die Zweite abgeben konnte“, erklärt Coach Sebastian Vollmar, der sich freut, „dass es innerhalb der Mannschaft funktioniert. Wir treten sehr geschlossen auf, was gegen Gudensberg wieder nötig sein wird, denn auch der Gegner hat einen Lauf.“ Gudensberg ist seit fünf Spielen ungeschlagen. Bei Ehrenberg fehlen wohl Maurus Klüber (verletzt) und Julius Brehl (privat verhindert).

Während der FSV Thalau an diesem Wochenende spielfrei ist, müssen die beiden anderen Osthessen reisen. Die SG Johannesberg führt der Spielplan am Samstag (15 Uhr) zum SC Willingen.

Die Britannia aus Eichenzell spielt dagegen erst am Sonntag (15 Uhr). Die Truppe von Spielertrainer Sebastian Sonnenberger ist dann bei der TSG Sandershausen zu Gast. Für Eichenzell gilt es, den ständigen Wechsel zwischen guten und enttäuschenden Ergebnissen zu durchbrechen. Gelingt dies, dann winkt dem FCB sogar ein Platz unter den besten fünf.

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