Christoph Neiter (vorne) glänzt bei der SG Bad Soden derzeit in neuer Rolle. Foto: Markus Waitz
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Christoph Neiter (vorne) trug sich in die Torschützenliste der SG Bad Soden ein.

Souveräner 4:1-Sieg in Hombressen/Udenhausen

Feldspieler muss ins Tor: Bad Soden trotzt Umständen

Der SG Bad Soden ist der Start in die Rückrunde der Verbandsliga geglückt. Das schwere Auswärtsspiel bei der SG Hombressen/Udenhausen meisterten die Sprudelkicker mit 4:1 (1:1).

„Ein geiler Fight“, konstatierte Soden-Coach Anton Römmich nach dem Dreier. Denn was sich die 90 Minuten zuvor ereignete, musste Römmich erstmal verdauen. Nur mit Niklas Büchner als einzigen Keeper trat die SG die Reise gen Nordhessen an – und es kam, wie es kommen musste. Bei einer Flanke kurz vor der Pause wurde der Youngster in seinem ersten Verbandsligaspiel unterlaufen und fiel unglücklich auf die Schulter. Der Krankenwagen musste kommen, bis zur Pause ging Lukas Ehlert ins Tor und die Gäste spielten mit zehn Spielern weiter.

Doch noch immer musste ein neuer Torhüter her. Die Wahl fiel aus Alexander Okyere, der prompt einen Freistoß parierte und der Mannschaft das nötige Vertrauen gab. Denn in Durchgang zwei entschied Soden das Spiel, Nils Becker, Christoph Neiter und Daniele Fiorentino machten aus dem 1:1 ein 4:1. Vor der Pause glich Ilir Memeti den frühen Rückstand aus der zweiten Minute aus. „Der Rasen war schwer zu bespielen, aber wir wollten keine Ausreden. Wir haben den Kampf angenommen und wir hatten nie das Gefühl, dass wir das Spiel aus der Hand geben. Bereits nach dem Ausgleich hatten wir eine Dreifach-Chance, wo sich der Gegner bravourös reinwirft.

Statistik

SG Hombressen/Udenhausen: Lubitz; Hecker, Lüdicke, Mirwald, Müller, Rühl, Hecker, Lohne, Schmidt, Wolff, Dittmer.
SG Bad Soden: Büchner (46. Okyere); Becker, Demuth, Pezzoni, Kymlicka – Huhn (60. Pospischil), Neiter – Ehlert, Mezini, Martinez – Memeti (80. Fiorentino).
Schiedsrichter: Fabian Bierau (VfB Biedenkopf).
Zuschauer: 180.
Tore: 1:0 Martin Wolff (2.), 1:1 Ilir Memeti (29.), 1:2 Nils Becker (59.), 1:3 Christoph Neiter (80.), 1:4 Daniele Fiorentino (86.).

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