Jan Gerbig vom SV Weidenhausen traf gegen Vellmar
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Jan Gerbig versetzte die 850 Zuschauer am Chattenloh in Ekstase.

850 Zuschauer sehen Adler-Sieg

Die Kulisse hat schon Hessenliga-Niveau

Ein großer Schritt Richtung Hessenliga: Der SV Weidenhausen hat sich gegen den OSC Vellmar mit 2:1 (0:1) durchgesetzt und hat nun alle Trümpfe in der eigenen Hand.

Einige Hessenligisten werden einen neidischen Blick rüber in den Werra-Meißner-Kreis werfen. 850 Zuschauer sahen das Verbandsliga-Spitzenspiel zwischen den Adlern und dem OSC Vellmar. Der Jubel in der 86. Minute, als Jan Gerbig den Handelfmeter im Tor unterbrachte, das Spiel drehte und somit den Sieg für Weidenhausen sicherte, er kannte keine Grenzen. „Wir werden jetzt noch feiern und den Moment genießen“, sagte Weidenhausens Fußball-Abteilungsleiter Stefan Stederoth nach dem Spiel.

Hessenliga: Weidenhausen hat jetzt den Vorteil

Doch die Hausherren haben zittern müssen. Erst in der Schlussphase trafen die Adler-Kicker. Erst nickte Kilian Löffler eine Ecke zum Ausgleich ein, dann vollendete Gerbig vom Punkt das, was Sören Gonnermann so wundervoll vorbereitet hatte. Der Torjäger setzte zum Solo an, erst ein Handspiel stoppte die Vereinsikone. Serkan Aytemür hatte die Gäste kurz vor der Pause in Führung gebracht, eine Bogenlampe fand den Weg ins Tor.

In der Anfangsphase klappten beide Teams das offensive Visier nach oben, nach der Halbzeit war es Vellmar, das Weidenhausen vor große Aufgaben stellte. „Da hatten wir einige Probleme, ins Spiel zu finden, aber Vellmar kam zu wenig Torchancen“, sagte Stederoth. Weidenhausen kämpfte sich zurück ins Spiel und war im weiteren Verlauf, wie schon in Halbzeit eins, die spielbestimmende Mannschaft. 

Dank des Erfolgs hat der SV Weidenhausen nun alle Trümpfe, den Hessenliga-Aufstieg zu schaffen, in der eigenen Hand. Vor dem Spiel des CSC Kassel am Sonntag haben die Adler drei Punkte Vorsprung und ein Spiel weniger absolviert. Der OSC liegt mit derselben Punktzahl wie der CSC hinter Weidenhausen.

Statistik:

SV Adler Weidenhausen: Klotzsch; Hammer, Beng (77. Pfliegner), J. Gonnermann (72. Immig), Göbel, S. Gonnermann, Gerbig, Görs (70. Renke), Löffler, Ullrich, M. Krug.
OSC Vellmar: Orth; Ziegler, Siebert, Trump (86. Yantut), Milloshaj, Aytemür, Möller, Weingarten, Utsch, Glogic, Werner (65. Akman).
Schiedsrichter: Steffen Rabe (TSV Asphe).
Zuschauer: 850.
Tore: 0:1 Serkan Aytemür (37.), 1:1 Kilian Löffler (78.), 2:1 Jan Gerbig (81., Handelfmeter).

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