Trotz 2:0-Führung gab es für Sven Kemmerzell und die SG Ehrenberg eine Niederlage beim CSC 03 Kassel. Foto: Charlie Rolff
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Trotz 2:0-Führung gab es für Sven Kemmerzell und die SG Ehrenberg eine Niederlage beim CSC 03 Kassel.

Ungewohnte Effektivität reicht nicht zur Überraschung

Ohne große Ambitionen reiste die SG Ehrenberg in der Verbandsliga zum CSC 03 Kassel. Nach kurzweiligen 90 Minuten bleibt jedoch hängen, dass mehr als die 2:4 (2:1)-Niederlage drin war.

Nach 44 Minuten rieben sich die wenigen Zuschauer die Augen. Das Rhöner Kellerkind führte beim ungeschlagenen Tabellenzweiten mit 2:0. Erst Vasyl Kosovan per Kopf, dann Sven Bambey nach einem Konter. „Wir waren ungewohnt effektiv“, schilderte der etatmäßige Kapitän Felix Beck, der aufgrund von Leistenproblemen pausieren musste. Dabei sah er ein Spiel, das von vielen langen Bällen auf einem kleinen Kunstrasen geprägt war. „Es war ziemlich wild. Wer weiß, was möglich gewesen wäre, hätten wir die Zwei-Tore-Führung länger gehalten“, sagte Beck.

Denn just mit dem Pausenpfiff verkürzte Kassel, ehe die Hausherren nach der Pause binnen vier Minuten die Partie komplett drehten. Gegentor eins und zwei waren laut Beck äußerst unglücklich, beim 3:2 hingegen ging eine klare Abseitsstellung voraus. „Das erkannten sogar die Zuschauer. Kassel war jedoch am Drücker. Schade, dass wir nichts mitnehmen konnten“, erkannte der 29-Jährige. Per Konter sorgte der CSC im Schlussakkord für die Entscheidung.

Die Statistik:

CSC 03 Kassel: Rudolph; Susilovic, Reuter, Lensch, Matys (80. Beyer), Beyer, Simoneit, Bode, Köps, Wolf, Iksal.
SG Ehrenberg: Gutberlet; Jestädt, Kemmerzell, Heil, Kosovan, Bambey, Bublitz, Ma. Schäfer, Bleuel (73. Scheffler), Neidhardt (76. Hartung), Diel.
Schiedsrichter: Leon Kanwischer (TSV Zierenberg).
Zuschauer: 50.
Tore: 0:1 Vasyl Kosovan (16.), 0:2 Sven Bambey (44.), 1:2 David Lensch (45.), 2:2 Mario Wolf (56.), 3:2 David Simoneit (61.), 4:2 Toni Lecke (89.).

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