Niklas Diel von der SG Ehrenberg bekommt es hier im Spiel der Verbandsliga Nord mit zwei Spielern vom SC Willingen zu tun.
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Niklas Diel von der SG Ehrenberg bekommt es hier im Spiel der Verbandsliga Nord mit zwei Spielern vom SC Willingen zu tun.

Bittere Heimniederlage nach schlechtem Spiel

Das war zu wenig

Nach dem späten Ausgleichstor am Donnerstag in Dörnberg hat die SG Ehrenberg im Abstiegskampf der Verbandsliga Nord den nächsten Rückschlag einstecken müssen: Nach der 1:2 (0:2)-Heimpleite im so wichtigen Spiel gegen den SC Willingen, wird die Luft im Rennen um den Klassenerhalt immer dünner.

Insgesamt war es zu wenig, was die Ehrenberger auf dem Platz brachten. Der erste Abschnitt war noch halbwegs okay, aber in jenem Durchgang schien sich alles gegen die SG Ehrenberg verschworen zu haben. Bestes Beispiel: Drei Strafraumszenen, in denen jeweils eine Frage im Raum stand: Elfmeter oder nicht? Nach einem Foul von Sören Vogel an Christoph Neidhardt blieb der Pfiff für Ehrenberg beim Stand von 0:0 aus (22.). Obwohl hier nahezu alle Zuschauer einen klaren Strafstoß erkannt hatten. Ebenfalls aus blieb der Pfiff später nach einem Schubser an Dennis Scheffler (38.). Wieder hatte Ehrenberg kein Glück.

Umso bitterer, dass auf der Gegenseite der Strafstoß gepfiffen wurde. Allerdings auch völlig zu Recht. Was Torwart Simon Voll geritten hatte, dass er Stürmer Florian Heine zu Fall brachte, obwohl der ohne jede Torgefahr quasi Richtung Eckfahne aus dem Strafraum abgedrängt wurde, war die Frage. Matthias Bott verlud Voll und Willingen führte 0:1.

Nur 90 Sekunden vor dem Willinger Führungstreffer hatte Niklas Diel die beste Möglichkeit der Ehrenberger liegen lassen, als er frei vor Schlussmann Wilke scheiterte. Per Fußabwehr verhinderte Wilke das mögliche Führungstor für Ehrenberg. Und sei dies nicht schon genug Unglück für die Rhöner, kam es in der Nachspielzeit des ersten Abschnitts noch bitterer: Sebastian Müller machte mit der dritten Möglichkeit des SCW das zweite Tor. Zur Pause war die Vorentscheidung bereits gefallen.

Daran änderte auch die Tatsache nichts, dass es im zweiten Abschnitt dann auch noch einen Elfmeter für die Hausherren gab. Keeper Wilke hatte Bambey gefoult und Daniel Heil verkürzte auf 1:2. 18 Minuten waren danach noch Zeit. Bloß: Die Kärfte nach dem Spiel am Donnerstag in Dörnberg waren schlichtweg nicht vorhanden, die letzte Moral und der entscheidende Biss auch nicht. Es gab keine wirkliche Möglichkeit für die SGE mehr, um zumindest einen Punkt in Wüstensachsen zu behalten.

Statistik

SG Ehrenberg: Voll; Jestädt (88. Keidel), Heil, Moritz Schäfer, Beck, Kemmerzell, Diel (66. Dinkel), Bambay, Klüber, Scheffler (55. Bleuel), Neidhardt.
SC Willingen: Wilke; Peters, S. Vogel (82. Friedrich), Albers, Saure, Bott, J. H. Vogel, Schilling, Kuhnhenne, Müller (86. Theiß), Heine.
Schiedsrichter: Malte Sattler (Eintracht Stadtallendorf).
Zuschauer: 150.
Tore: 0:1 Matthias Bott (32., Foulelfmeter), 0:2 Sebastian Müller (45.+3), 1:2 Daniel Heil (72., Foulelfmeter).

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