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Kassa-Verletzung hinterlässt bittere Note

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Von: Tino Weingarten

Fotogalerie vom Endspiel zwischen SG Barockstadt II und Hünfelder SV
Leon Zöll brachte den Hünfelder SV in der ersten Halbzeit in Führung. © Memento36

Mit einem faden Beigeschmack blickte Johannes Helmke, Trainer des Hünfelder SV, auf den 3:0 (1:0)-Erfolg seiner Mannschaft im Testspiel gegen Gruppenligist SV Hofbieber zurück.

Helmke sah gute Ansätze seiner Mannschaft, jedoch auch Punkte, die es in den nächsten drei Wochen bis zum Saisonstart noch zu verbessern gilt. „Erfreulich ist, dass wir die Null gehalten haben, aber Hofbieber hat einige Nadelstiche gesetzt. Da müssen wir in der Restverteidigung noch besser sein, im Gegenpressing häufiger den Ball holen. Und auch mit Ball sind wir noch lange nicht fertig“, sagte der HSV-Trainer und lieferte den Grund dafür: Seit Wochen ist seine Mannschaft nicht komplett, Ausfälle werfen die Arbeit zusammen. 

Daher rührte auch der bittere Beigeschmack Helmkes, denn neben Julian Rohde verletzte sich Neuzugang Jemal Kassa. „Wir wissen alle, dass Jemal ein Dribbler ist. Da kann ich am Anfang des Spiels mal ein Zeichen setzen, aber nicht in der 88. Minute, wenn er sogar noch auf unser Tor läuft. Das war einfach ungestüm“, echauffierte sich Helmke. Kassa humpelte mit dickem Knöchel vom Platz. Schwere oder Dauer der beiden Ausfälle vermochte Hünfelds Trainer nicht abzuschätzen. Doch auch Hofbieber musste einen personelle Hiobsbotschaft hinnehmen: Lukas Haas musste mit dem Krankenwagen abtransportiert werden.

Die Statistik:

Hünfelder SV: Kaiser; Häuser, Zöll, Dücker, Rohde, Fröhlich, Witzel, Zentgraf, Mujezinovic, Lovakovic, Kassa (Brunner; Trabert, Vidovic, Simon). 
Tore: 0:1 Leon Zöll (36.), 0:2 Maximilian Fröhlich (61.), 0:3 Jemal Kassa (70., Foulelfmeter).

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