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Vertauschte Rolle für Szilagyi

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Stanislav Szilagyi spielte in Dörnberg als Innenverteidiger. Foto: Charlie Rolff
Stanislav Szilagyi spielte in Dörnberg als Innenverteidiger. © Charlie Rolff

Eine Reaktion hat Verbandsligist FSV Thalau gezeigt. Allerdings hat es beim FSV Dörnberg nicht zu einem Erfolgserlebnis gereicht, Thalau unterlag mit 0:2 (0:1). In der Viererkette war Meik Voll zum Basteln gezwungen und setzte auf die pure Erfahrung.

Marco Link neben Stanislav Szilagyi hieß das Innenverteidiger-Duo. Aus der Not heraus, denn sechs Spieler reisten verletzungsbedingt schon nicht mit nach Dörnberg, nach dem Warmmachen mussten zwei Auswechselspieler ebenfalls abwinken. Marvin Keidel war so die einzig verbliebene Wechseloption für Meik Voll. "Mir tut es für die Jungs heute richtig leid, weil sie die Niederlage definitiv nicht verdient haben", sage Voll. Ein Spiel auf Augenhöhe habe er gesehen - mit strittigen Szenen, die häufig gegen Thalau entschieden worden seien.

Bereits nach fünf Minuten sorgte Pascal Kemper für die kalte Dusche (5.), doch der FSV erarbeitete sich Chancen, spielte ein gutes Auswärtsspiel. "Das war eine Reaktion auf die Niederlage in der Vorwoche. Da waren wir nur mit Seelenarbeit beschäftigt. Der Mannschaft kann ich nichts vorwerfen", betonte Voll. Was fehlte, war die Belohnung für die gesteigerte Leistung, es fehlte das Glück auf Seiten der Gäste. So traf Dörnberg spät zur Entscheidung durch Florian Müller (88.) und feiert den ersten Sieg seit dem Auftakterfolg in Ehrenberg.

Die Statistik:

FSV Dörnberg: Bergner; Bergmann, T. Dauber, Gunkel, Richter, Hansch, Müller, Kemper (27. Schulze), Dombai (75. Lotzgeselle), D. Dauber, Richter.
FSV Thalau: Herber; Link, Schäfer, Müglich, Storch, Zimmer, Martinez, Sharif, Szilagyi, Schenkel, Aydogan.
Schiedsrichter: Lukas Heineck (SF BG Marburg).
Zuschauer: 150.
Tore: 1:0 Pascal Kemper (5.), 2:0 Florian Müller (88.).

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