Sebastian Vollmar (rechts) bleibt über die Saison hinaus Coach der SG Ehrenberg. Foto: Charlie Rolff
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Sebastian Vollmar (rechts) bleibt über die Saison hinaus Coach der SG Ehrenberg.

Zufriedender Trainer, zufriedener Verein

Der Verein ist zufrieden, der Trainer ist zufrieden. Folglich gibt es keinen Grund, die Zusammenarbeit zu beenden. So geschehen bei Verbandsligist SG Ehrenberg.

In die dritte Spielzeit wird Sebastian Vollmar somit im Sommer bei den Rhönern gehen. "Wir vom Verein sind mega glücklich darüber. Die Gespräche mit Sebastian sind super, er scheint bei uns glücklich zu sein. Als recht kleiner Verein können wir so manchen Wunsch im Vergleich zu anderen Clubs zwar nicht erfüllen, aber diese Dinge versuchen wir mit anderen Mitteln wettzumachen", sagt Udo Wischniewski aus dem Führungsteam der SGE. So habe man sich vor Rundenstart vorgenommen, 20 Zähler bis zur Winterpause einzuheimsen. Nun sind es zwar nur 16, "aber das passt schon. Natürlich ist immer mehr drin. Wir kennen aber die Gründe, hatten schließlich vor allem am Anfang ziemliche Personalsorgen. Ich erinnere mich an das Vellmar-Spiel, als wir eine ganze Mannschaft ersetzen mussten. Wichtig ist, dass eine Weiterentwicklung erkennbar ist. Wir gehen zuversichtlich in die Rückrunde", fügt Wischniewski an.

Der 37-jährige Trainer hat selbst nie Gedanken an einen Wechsel gehegt. "Ich fühle mich wohl, finde ein gutes Umfeld und Charaktäre innerhalb der Mannschaft vor. Der Verein kümmert sich. Einzig die sportliche Situation ist unklar", sagt Vollmar, der mit seiner Verlängerung ein klares Zeichen gibt, dass er selbst im Falle des Abstiegs bleibt.

Nun stehe im nächsten Schritt die Kaderplanung an. Gespräche wurden geführt, der Stamm des Teams bleibt erhalten. "Wir haben die Gespräche gemeinsam mit Sebastian geführt. Das zeigt seinen Stellenwert in der Mannschaft und gleichzeitig, welches Vertrauen und welche Wertschätzung der Vorstand ihm entgegenbringt. Er betreibt wie wir alle einen großen zeitlichen Aufwand, um eine starke Truppe stellen zu können. Ich habe es schon einige Male gesagt: Sind alle fit, haben wir ausreichend Qualität um in der Verbandsliga bestehen zu können", erläutert Wischniewski, der für die neue Saison sowohl auf der Zugangs- als auch Abgangsseite ein paar Veränderungen bestätigt.

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